Brass, Orchestra, Wood | Von Hans-Jürgen Schaal

Aspekte der Raumakustik – Reflektoren und Absorber

Goldener Saal
Der "Goldene Saal" im Wiener Musikverein gilt als einer der akustisch besten Säle. Foto: Bwag/Wikimedia

Wann ist die Akustik “gut”? Was muss man bauseits beachten und wie geht man als ­Musiker damit um? Da gibt es Unterschiede. Professionelle Konzertsäle etwa haben eine Nachhallzeit von knapp unter zwei Sekunden, eine sogenannte “halbtrockene Akustik”. Meditative, modale Klänge können mehr Hall vertragen – wie etwa ein spät­romantisches Orgelkonzert in der Kirche. Schnelle Tonfolgen mit rasch wechselnden Harmonien – eine Bebop-Improvisation im Jazzclub – wollen dagegen nur wenig Hall.

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