Jiskra« ist nicht nur ein Name. »Jiskra« ist das tschechische Wort für »Funke«. Und der springt bei den »Böhmischen Skizzen« des gebürtigen Böhmen Josef Jiskra sicher über, denn der Name »Jiskra« bürgt auch für hohe Qualität bei Blasmusikkompositionen.Josef Jiskra hat sich nicht nur in der sogenannten sinfonischen oder konzertanten Blasorchesterszene als Komponist etabliert, sondern auch bei den traditionellen Blaskapellen. Diese Art von Musik, die volkstümliche, oder besser gesagt die Volksmusik, liegt Josef Jiskra besonders am Herzen. Das kann man an der Zahl seiner traditionellen böhmischen Stücke ablesen, das sieht man aber auch an der volksmusikalischen Prägung vieler seiner Konzertwerke: »Prager Walzer«, »Mährische Skizzen«, »Slowakische Fantasie«, um nur einige wenige zu nennen.Die vorliegenden »Böhmischen Skizzen« komponierte Jiskra als Parallele zu seinen »Mährischen Skizzen«, die sich schon seit mehreren Jahren großer Beliebtheit im Blasmusikvolk erfreuen. Den Auftrag zu den »Böhmischen Skizzen« erhielt er vom Musikverlag Johann Kliment im Rahmen der Mid Europe 2009. Das Werk wurde im Frühjahr 2010 am gleichen Tag in Nabburg (Oberpfalz) und in Ellbögen (Tirol) uraufgeführt.

