Wood | Von Klaus Härtel

Isabella Lingg und ihr Baritonsaxofon

Isabella Lingg
Foto: Emma Bentele

Das Baritonsaxofon ist ihre große Liebe. Isabella Lingg gerät ins Schwärmen, wenn sie von ihrem Instrument erzählt. Sie liebt dessen Charaktereigenschaften im Klang und ihre Augen strahlen: “Ich mag die Tiefe, die Wärme, das Fette. Es ist einfach groß! Aus dem Barisax kommt kein dünner, sondern ein warmer, dicker, großer Klang. Es groovt.” BRAWOO traf die sympathische Österreicherin – live und nicht via Zoom – auf einen Cappuccino in Dornbirn.

Hier im Bregenzerwald im Bundesland Vorarlberg ist sie zu Hause. Hier lebt, arbeitet und musiziert sie. In Dornbirn kommt sie nicht umhin, ihre Musikschülerinnen und Musikschüler zu grüßen, die durch die Fußgängerzone am Straßencafé vorbeilaufen. Isabella Lingg trägt ein schwarzes, geblümtes Sommerkleid, die Haare offen. Sie wirkt zu Beginn des Gesprächs zurückhaltend, fast schüchtern. Eine Baritonsaxofon spielende Rampensau stellt man sich anders vor. Das Tattoo am rechten Oberarm sieht man nicht.

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