News | Von Redaktion

Landes-Musik-Festival mit Fokus Gesundheit

Landes-Musik-Festival mit Fokus Gesundheit
<span class="bsf-rt-reading-time"><span class="bsf-rt-display-label" prefix="Lesezeit ca."></span> <span class="bsf-rt-display-time" reading_time="2"></span> <span class="bsf-rt-display-postfix" postfix="Min."></span></span><!-- .bsf-rt-reading-time -->

Das diesjährige Landes-Musik-Festival Baden-Württemberg am 20. Juni stellt die gesundheitsfördernde Kraft der Musik in den Mittelpunkt. Unter dem Motto „Landes-Musik-Festival tut gut“ kooperiert der Landesmusikverband Baden-Württemberg mit dem Freiburger Institut für Musikermedizin (FIM), einer Einrichtung der Hochschule für Musik und des Uniklinikums Freiburg. Das Rahmenprogramm wird von der Stiftung für gesundheitliche Prävention Baden-Württemberg gefördert. Gemeinsam setzen die Partner ein starkes Zeichen für die Bedeutung von Musik für körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden. 

Musik wirkt auf vielfältige Weise: Sie kann Stress reduzieren, die emotionale Balance stärken, soziale Bindungen fördern und körperliche Prozesse positiv beeinflussen. Dabei spielt besonders das aktive Musizieren, aber auch das bewusste Hören von Musik eine wichtige Rolle. Ob auf der Bühne, im Proberaum oder im Publikum – Musik entfaltet ihre gesundheitsfördernde Wirkung auf ganz unterschiedlichen Ebenen. 

Gesundheitsfördernde Wirkungen von Musik

Im Zentrum der Kooperation steht das Thema der gesundheitsfördernden Wirkungen von Musik, jedoch ist es wichtig, beim Singen und Instrumentalspiel auf eine gesunde Ausführung zu achten. Denn Musizieren bringt auch Herausforderungen mit sich, die gut bewältigt werden wollen: die Pflege der Stimme, körperliche Fitness und gesundes Üben, Umgang mit Lampenfieber. Das Landes-Musik-Festival bietet vielfältige Anregungen. In einem begleitenden Symposium geben die Leiter des FIM, zwei führende Experten der Musikermedizin, Prof. Dr. Dr. Claudia Spahn und Prof. Dr. Bernhard Richter Einblicke in aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur Prävention, Leistungsfähigkeit und Gesunderhaltung durch Musizieren. 

„Das gesundheitsfördernde Potenzial von Singen und instrumentalem Musizieren kann in unserer Gesellschaft noch mehr ins Bewusstsein rücken. Dafür setzen wir uns als Musiker und Mediziner mit Nachdruck ein“, sagen die Professoren Spahn und Richter aus einem Munde. 

Kooperation ist ein großer Gewinn

LMV-Präsident Christoph Palm zeigt sich erfreut: „Diese Kooperation ist für uns ein großer Gewinn. So können wir den Musikerinnen und Musikern nicht nur ein unvergessliches Festival schenken, sondern ihnen auch Anregungen mitgeben, die ihr musikalisches Leben nachhaltig bereichern und gleichzeitig dem Publikum ein ganz besonderes Festivalerlebnis ermöglichen.“ 

Über das gesamte Festivalgelände verteilt laden zahlreiche Informations- und  Mitmachangebote dazu ein, Musik und Gesundheit praktisch zu erleben. Workshops, Kurzberatungen und interaktive Stationen vermitteln Körperwahrnehmung, Atemtechnik, Stressbewältigung, ergonomischem Musizieren und achtsames Musikhören. Gesundheit durch Musik ist ein vielschichtiges Zusammenspiel von Wahrnehmung, Emotion und sozialem Erleben. 

Gerade Amateurmusizierende können hier wertvolle Anregungen mitnehmen – für ein langfristig gesundes, freudvolles und nachhaltiges Musizieren. Gleichzeitig profitieren auch Zuhörerinnen und Zuhörer, indem sie erfahren, wie Musik gezielt zur Entspannung, Aktivierung und mentalen Stärkung eingesetzt werden kann. 

Mit der Unterstützung der Stiftung für gesundheitliche Prävention Baden-Württemberg und der Expertise des Freiburger Instituts für Musikermedizin verbindet das Landes-Musik-Festival musikalische Vielfalt mit einem starken präventiven Ansatz und zeigt eindrucksvoll: Musik tut gut! 

Prof. Claudia Spahn, Prof. Bernhard Richter (Foto: Schilling)

www.landesmusikfestival.de