Brass | Von Klaus Härtel

Lucienne Renaudin Vary feiert Astor Piazzolla

Piazzolla
Foto: Parlophone Records Ltd / Simon Fowler

“Ohne Musik wäre ich verloren”, lacht Lucienne Renaudin Vary. Die Trompeterin ist gerade einmal 21 Jahre jung und legt nun mit den “Piazzolla Stories” bereits ihr drittes Solo-Album vor. Darauf feiert sie den 100. Geburtstag des Tango-Nuevo-Erfinders Astor Piazzolla. Warum? Vielleicht, weil der Argentinier die Musik damals mindestens genauso liebte, wie die junge Französin heute. 

“Schon als ich klein war, mochte ich Astor Piazzolla”, erzählt Lucienne Renaudin Vary. Irgendwann einmal aber hatte sie das Vergnügen, im bekanntesten Theater Argentiniens, im Teatro Colon in Buenos Aires, zu spielen. “Und ich war nicht dort, um Piazzolla zu spielen. Aber seine Melodien waren überall und waren so inspirierend. Ich dachte also: Da muss ich mal ein Album machen – und da ist es.” Sie lacht. 

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