Brass | Von Klaus Härtel

Matthias Höfs und Max Thein im Gespräch über Trompeten

Instrumentenbau
Matthias Höfs und Max Thein im Zoom-Gespräch.

Über 30 Trompeten besitzt Matthias Höfs – jede einzelne hat er gemeinsam mit dem Bremer Instrumentenhersteller Max Thein entwickelt und nach seinen eigenen Vor­stellungen optimiert. Das neue Album “The Trumpets of Matthias Höfs” gibt einen vielfältigen Eindruck dieser Sammlung.

“Schon immer hat mich die gigantische Vielfalt der Trompeten-Instrumente fasziniert”, sagt Höfs. “Es gibt kaum ein Instrument, das so vielseitig im Klang und Ausdruck ist, verbunden mit dieser enormen dynamischen Bandbreite und diesen Möglichkeiten.” Jedesmal sei es wie Weihnachten für ihn, wenn das Instrument dann frisch glänzend für die ersten Konzerte zur Verfügung steht.

Über 30 Trompeten haben Sie mittlerweile. Können Sie sich noch an Ihre allererste Trompete erinnern? Haben Sie diese noch? 

Matthias Höfs:Ja natürlich, mein Diskanthorn! Ich habe dieses Instrument besonders ins Herz geschlossen, weil es etwas ganz Besonderes ist. Ich erinnere mich, als ich das Instrument das erste Mal bei einem Kollegen gehört habe. Der Hornist spielte die h-Moll-Messe von Bach. Das Instrument war ungewöhnlich, weil es Trompetenstimmung hat, aber von einem Hornisten gespielt wurde. Das Horn in Hoch-B hatte einen fantastisch weichen Klang und ich dachte mir, dass das ein Instrument für einen Trompeter wäre, das man modifizieren könnte. Und so habe ich dann Max Thein kennengelernt. Das ist über 30 Jahre her. So lange arbeiten wir schon intensiv zusammen. 

Der gesamte Artikel ist nur für Abonnenten sichtbar.
Anmelden Jetzt abonnieren!