Seit über 30 Jahren baut die Firma Seggelke Instrumente, die durch ihre exzellente Klangqualität und einzigartige Spielbarkeit überzeugen. Sie bieten leichte Ansprache und feine Registerfarben – ob im Orchester, Ensemble oder solistisch. Aus dieser Erfahrung von Nachbauten historischer Mundstücke über Anpassung und Optimierung moderner Mundstücke entstanden in den vergangenen Jahren bereits einige Mundstücke für Nebeninstrumente wie Es-Klarinette und Bassetthorn.
Die gewonnene Expertise wollen die Holzblasinstrumentenbauer aus Bamberg nun auch auf das gesamte musikalische Spektrum der Klarinettenfamilie ausweiten. Gefertigt aus lebensmittelechtem Kautschuk, präzise CNC-gefräst und von Hand feinabgestimmt, verbinden ihre neuen Mundstücke höchste Fertigungsqualität mit hervorragenden Klangeigenschaften.
Der Naturkork sorgt für optimale Dichtigkeit, künftige Modelle aus Grenadillholz eröffnen zusätzlich noch wärmere Klangfarben. Das Ergebnis: Ein individuell abgestimmtes Mundstück, das perfekt zu Ihrer Klarinette und Ihren musikalischen Zielen passt.
Jochen Seggelke sagt über die Mundstücke: »Seit über 30 Jahren überarbeite ich Mundstücke für deutsche und französische Klarinetten, etwa von Zinner oder Vandoren, um diese besser an moderne Spielgewohnheiten anzupassen und Intonationsprobleme auszugleichen. Ein Aspekt, der oft im Mundstückbau vernachlässigt wird, ist die Bohrung. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich erkannt habe welchen Einfluss die Bohrung des Mundstückes auf die gesamte Klarinette hat. Man kann ein Mundstück technisch in zwei Teile unterteilen, die unterschiedliche Funktion haben: Zapfen und Bohrung müssen zur Klarinette passen. Bahnlänge, Öffnung und Form müssen zum individuellen Ansatz des Spielenden passen. Unsere Bohrung passt zu (fast) allen Klarinetten: Alle Mundstücke, die ich in den vergangenen Jahrzehnten überarbeitet habe, wurden mit einem ›N‹ gestempelt. Dieses verweist auf die Bohrung, die ich 1998 entwickelt habe: Die Kombination aus einem nicht zu großen zylindrischen Ende mit einem parabelförmigen Beginn – statt einem geraden metrischen Konus, der nie für eine Klarinette ideal ist.«

