Die Jury des OPUS KLASSIK hat in allen Preiskategorien die Shortlists für das Jahr 2026 veröffentlicht . Mehr als 680 Einreichungen – ein neuer Rekord in der achtjährigen Historie des Musikpreises – spiegeln die beeindruckende Vielfalt, Dynamik und Aktualität der klassischen Musikszene wider. Aus einem breiten Spektrum hat die unabhängige Jury eine Auswahl herausragender Künstlerinnen und Künstlern, Ensembles und Projekte nominiert, die nun Aussicht auf eine Auszeichnung mit der begehrten OPUS-Trophäe haben .
Die Verleihung des OPUS KLASSIK 2026 findet am 10. und 11. Oktober in Berlin statt. Das mit einem Preisträgerkonzert in der Fotografiska sowie der Gala im Konzerthaus die Hauptstadt ein ganzes Wochenende ins Zeichen der klassischen Musik rückt . Insgesamt werden Preise in 30 Kategorien vergeben – darunter etablierte Auszeichnungen für herausragende Aufnahmen ebenso wie neu definierte Kategorien, die insbesondere Spitzenleistungen im Live – und Tournee-Bereich sowie gesellschaftliches Engagement stärker würdigen.
Sonderkategorie Musikpädagogik
Mit der erstmals vergebenen Sonderkategorie Musiklehrer*in des Jahres werden zudem die pädagogischen Grundlagen für gesellschaftliche Musikbegeisterung gezielt in den Fokus gerückt, die unter hohem persönlichem Engagement und mit großer Kreativität gelegt werden. Da diese wertvolle und oft selbstlose Arbeit von Musiklehrerinnen und -lehrer deutlich mehr Sichtbarkeit verdient, hat der Beirat des OPUS KLASSIK für das Jahr 2026 diesen Sonderpreis ausgelobt, der in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Musikrat verliehen wird.
„Die Zukunft der klassischen Musik entsteht im Klassenzimmer – getragen von engagierten Musiklehrkräften, die junge Menschen inspirieren und ihre Begeisterung für Musik weitergeben. Mit unserer Sonderkategorie Musiklehrer*in des Jahres würdigen wir Persönlichkeiten, denen es gelingt, junge Menschen nachhaltig für klassische Musik zu begeistern.“, sagt Dagmar Sikorski, Beiratssprecherin der Gesellschaft zur Förderung der Klassischen Musik gGmbH . Und fügt hinzu: „ Dank der Kooperation mit dem Deutschen Musikrat können wir dieses außergewöhnliche Engagement stärker sichtbar machen und der musikpädagogischen Arbeit die Aufmerksamkeit verleihen, die sie verdient. Besonders freuen wir uns über die große Resonanz auf die Ausschreibung: Sie unterstreicht die gesellschaftliche Relevanz musikalischer Bildung und bringt uns unserem Ziel näher, klassische Musik generationenübergreifend stärker in der Mitte der Gesellschaft zu verankern.“
Aus allen Regionen Deutschlands haben Musiklehrende aus den unterschiedlichsten Bereichen ihre Projekte eingereicht, darunter allgemeinbildende Schulen, Musikschulen, Hochschulen und freie pädagogische Initiative n. Die Zahl der Bewerbungen hat dabei alle Erwartungen übertroffen.
Die Preisträgerinnen und Preisträger des 9. OPUS KLASSIK werden nach Juryentscheid in wenigen Wochen bekanntgegeben.
Die gesamte Shortlist finden Sie auf opusklassik.de



