News

Tiefblech-Workshop in Südoldenburg

Tiefblech-Workshop in Südoldenburg

Zu einem Workshop für die Instrumente Tuba, Eufonium, Bariton und Tenorhorn lädt der Musikverein Holdorf in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Tubaforum und dem Musikerbund Südoldenburg ein. Der Workshop findet vom 15. bis 17. Oktober in Holdorf statt (an der A1 zwischen Osnabrück und Bremen). Dozenten sind Peter Laib (Ernst Hutter & Die Egerländer Musikanten – Das Original; Bild), Daniel Ridder (Musikkorps der Bundeswehr), Prof. Jörg Wachsmuth (Dresdner Philharmonie und Melton Tuba-Quartett), Lukas Mauckner (Marinemusikkorps Nordsee Wilhelmshaven) und Daniel Steppeler (Bundespolizeiorchester Niedersachsen), die Leitung hat Wolfram Krumme.

weiterlesen »
Orchestra

“Hamburg” und “Alpina Saga”: Werke von Rennert und Doss

“Hamburg” und “Alpina Saga”: Werke von Rennert und Doss

In der Ausgabe 7-8/2021 haben wir Werke mit Heimatbezug vorgestellt, ohne in eine aus­führ­liche Genese des Wortes “Heimat” abzurutschen. Heimatverbundenheit wird häufig musi­kalisch ausgedrückt und die Werke “Saravus” von Thiemo Kraas sowie “Via Claudia” von Johan de Meij verdeutlichen das. Die Liste der “Heimatlieder” mag schier unendlich sein und kann an dieser Stelle auch nur eine kleine Auswahl abbilden. Mit “Hamburg – Das Tor zur Welt” von Guido Rennert und “Alpina Saga” von Thomas Doss präsentieren wir zwei weitere Werke.

Der gesamte Artikel ist nur für Abonnenten sichtbar.
Anmelden Jetzt abonnieren!
News

Symphonisches Blasorchester Kreuzlingen gastiert im Thurgau

Symphonisches Blasorchester Kreuzlingen gastiert im Thurgau

Vom 10. bis 12. September konzertiert das Symphonische Blasorchester Kreuzlingen mit dem Programm “Symphonia Classic” im Kanton Thurgau. Obwohl aufgrund der Pandemie bis Ende Mai nur in Register- und bis Ende Juni nur in Satzproben gearbeitet werden konnte, ist es dem Orchester unter Leitung von Stefan Roth gelungen, ein attraktives Konzertprogramm zusammenzustellen.

weiterlesen »
Wood

Isabella Lingg und ihr Baritonsaxofon

Isabella Lingg und ihr Baritonsaxofon

Das Baritonsaxofon ist ihre große Liebe. Isabella Lingg gerät ins Schwärmen, wenn sie von ihrem Instrument erzählt. Sie liebt dessen Charaktereigenschaften im Klang und ihre Augen strahlen: “Ich mag die Tiefe, die Wärme, das Fette. Es ist einfach groß! Aus dem Barisax kommt kein dünner, sondern ein warmer, dicker, großer Klang. Es groovt.” BRAWOO traf die sympathische Österreicherin – live und nicht via Zoom – auf einen Cappuccino in Dornbirn.

Hier im Bregenzerwald im Bundesland Vorarlberg ist sie zu Hause. Hier lebt, arbeitet und musiziert sie. In Dornbirn kommt sie nicht umhin, ihre Musikschülerinnen und Musikschüler zu grüßen, die durch die Fußgängerzone am Straßencafé vorbeilaufen. Isabella Lingg trägt ein schwarzes, geblümtes Sommerkleid, die Haare offen. Sie wirkt zu Beginn des Gesprächs zurückhaltend, fast schüchtern. Eine Baritonsaxofon spielende Rampensau stellt man sich anders vor. Das Tattoo am rechten Oberarm sieht man nicht.

Der gesamte Artikel ist nur für Abonnenten sichtbar.
Anmelden Jetzt abonnieren!
News

Thomas Gansch im Oktober in Stockach

Thomas Gansch im Oktober in Stockach

Am 31. Oktober findet um 17 Uhr in der Jahnhalle Stockach das Oktoberkonzert des Sinfonischen Blasorchesters Stockach statt. Die künstlerische Leitung hat Helmut Hubov, zu Gast ist der internationale Trompetensolist Thomas Gansch (Bild). Auf dem Programm stehen Werke von Michael Markowski (joyRide), Frank Ticheli (Blue Shades), Jack End (Blues for a Killed Cat), Thomas Doss (Fancy Vienna, Thomas Gansch gewidmet, Solist: Thomas Gansch), Dana Wilson (Sang!), Harry James (Konzert für Trompete, Solist: Thomas Gansch), Ernesto Lecuona (Malaguena), Bernardo Bautista Monterde (La Virgin de Macarena, Solist: Thomas Gansch, Trompete).

weiterlesen »
Orchestra, Wood

Concertino for Bass-Clarinet and Wind Band von Uwe Kohls

Concertino for Bass-Clarinet and Wind Band von Uwe Kohls

Die Uraufführung ist schon eine Weile her. Und doch erinnert sich Martina Beck, Bassklarinettistin der Bayerischen Staatsoper München, sehr gut an das “Concertino for Bass-Clarinet and Wind Band” von Uwe Kohls. “Das Concertino ist ein sehr angenehmes Werk. Die Zuhörerinnen und Zuhörer werden sofort mitgenommen. Es versprüht gute Laune und ist fröhlich – wenn die Musikerinnen und Musiker diese Leichtigkeit gut rüberbringen.”

weiterlesen »
Orchestra

Das Ende der absoluten Musik? Ein Essay

Das Ende der absoluten Musik? Ein Essay

Der Romantiker E.T.A. Hoffmann fragte 1814: “Sollte, wenn von der Musik als einer selbstständigen Kunst die Rede ist, nicht immer nur die Instrumentalmusik gemeint sein?” Denn nur aus ihr, schrieb er, spreche das reine Wesen der Musik – absolut, ohne fremde Zutaten.

Unser Wort “Musik” kommt aus dem Altgriechischen. In der Antike bezeichnete “musiké” allerdings eine Art Multimedia-Performance, bestehend aus Sprache (Vers, Gesang), Rhythmus (Tanz) und Instrumenten (Musik). Das Klangliche allein, das Instrumentalspiel ohne Gesang, war noch keineswegs “musiké”. Der Musikwissenschaftler Thrasy­bulos Georgiades hat darauf hingewiesen, dass »der Grieche kein Wort für das, was wir Musik nennen, besaß«. Auch in der mittelalterlichen Kirche war Musik stets Dienerin des Wortes. Wenn Augustinus über den Rhythmus schreibt, dann meint er Bibelverse. Selbst die “Erfindung” der Polyphonie im 15. Jahrhundert erfolgte in ­reiner Vokalmusik und auf der Basis frommer Texte. Nur langsam fanden zum Beispiel Blas­instrumente überhaupt Eingang in die Kirchenmusik, zunächst nur als Verstärkung der Singstimmen. Reine Instrumentalmusik war den Kirchenoberen lange Zeit verdächtig, weil sie Raum lässt zum freien Denken und Träumen. 

Der gesamte Artikel ist nur für Abonnenten sichtbar.
Anmelden Jetzt abonnieren!
News

In Bad Schlema ist Geduld gefragt

In Bad Schlema ist Geduld gefragt

Das 23. Europäische Blasmusikfestival/29. Internationale Musikfest wird aufgrund der Corona-Pandemie erneut um ein Jahr verschoben. Neuer Termin ist nun der 16. bis 18. September 2022. Das hat der Vorstand des Bergmannsblasorchesters Aue-Bad Schlema beschlossen. Präsident Thomas Schaumberger: “Die Teilnehmer konnten sich nicht auf die vier Auftritte, das Gemeinschaftskonzert und die zwei Festumzüge vorbereiten, weil Orchester europaweit monatelang nicht gemeinsam proben oder musizieren durften. Zudem ist unklar, ob und wie die Musiker nach Aue-Bad Schlema kommen.”

weiterlesen »