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Oboenmasterclass mit dem Musikkorps der Bundeswehr

Oboenmasterclass  mit dem Musikkorps der Bundeswehr

Vom 15. bis 17. September findet am neuen Campus des Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr in Hilden eine „Masterclass“ für Oboe statt. Zielgruppe sind Absolventinnen und Absolventen von Musikhochschulen, Studenteninnen und Studenten sowie fortgeschrittene Schülerinnen und Schüler.

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Orchestra

phil Blech Wien mit neuen Projekten

phil Blech Wien mit neuen Projekten

Der österreichische Dirigent Franz Welser-Möst schwärmt: “Das Ensemble phil Blech Wien hat sich zu einem unverzichtbaren Teil der wienerischen Kultur des Musizierens entwickelt und ist aus dem internationalen Konzertleben nicht mehr wegzudenken.” Auch BRAWOO-“Vorgängerin” Clarino schrieb im Dezember 2012 anlässlich der ­Debüt-CD: “Jetzt geht’s erst richtig los.” Zehn Jahre später kommt es nun im Wiener Konzerthaus zum großen Knall. Zum “Urknall”, um genau zu sein.

Mark Gaal, Bassposaunist im Wiener Staatsopernorchester und der Wiener Philharmoniker – und “nebenbei” treibende Kraft von phil Blech Wien, stöhnt. Er habe in der vergangenen Woche sage und schreibe
17 Dienste gehabt. Hier ein Konzert, dort eine Oper, den “Siegfried” einstudieren, Betriebsratssitzung … Aber der Tag hat ja 24 Stunden – die Nacht nicht eingerechnet. Er stöhnt, aber er lacht. Beschwerden wird man von Mark Gaal vermutlich nie hören, weil das, was er macht, ja genau das ist, was er machen will. Und in diesen vollen Terminkalender kommen nun noch die CD-Präsentation der neuen Scheibe von phil Blech Wien und die Uraufführung des “Urknall”, des neuen Werks von Gerd Hermann Ortler. Es ist Mark Gaal eine wahre Freude.

Ein kurzer Blick zurück: Schon die Trackliste der ersten CD vereint Weltliteratur: Mozart, Mahler, Bruckner, Verdi und Wagner. Und wo phil Blech drauf steht, ist auch viel Blech drin. “Wir wissen es ja nicht”, meinte Paukist Benjamin Schmidinger damals, “vielleicht hätte Verdi in der heutigen Zeit viel mehr für Blech geschrieben!” Ganz bestimmt sogar. Auf das Debüt folgten Konzerte in Wien und ganz Österreich, Berlin, Nizza und Budapest, das Ensemble reiste nach Russland und China. 2015 folgte der zweite Tonträger “Weihnachten”, der erstmals eine Zusammenarbeit – über das Blech hinaus – beinhaltete. Gäste waren Star-Tenor Piotr Beczala, die Wiener Sängerknaben und der Chorus Viennensis.

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News

“Dein Ton macht die Musik” soll fürs gemeinsame Musizieren begeistern

“Dein Ton macht die Musik” soll fürs gemeinsame Musizieren begeistern

Die Corona-Pandemie hat es nicht nur Hessens Laien-Orchestern erschwert, gemeinsam zu proben und aufzutreten; die Vereine konnten auch kaum noch neue Mitglieder gewinnen. Um mehr Menschen für das gemeinsame Musizieren zu begeistern, plant der Hessische Musikverband, der die Blas- und Spielleutemusik in Hessen vertritt, zunächst im Landkreis Darmstadt-Dieburg das Pilotprojekt “Dein Ton macht die Musik”. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft unterstützt diese Kampagne mit 10.000 Euro.

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Orchestra

Beschallungs­technik: Tipps zur Umsetzung

Beschallungs­technik: Tipps zur Umsetzung

Signal-Rausch-Abstand, was ist denn das? Es hat primär nichts mit Trompetern und Alkohol zu tun. Signal-Rausch-Verhältnis, Signal-Rausch-Abstand oder englisch signal-to-noise (S/N), signal-to-noise ratio (SNR) ist eines der wichtigsten Themen in der Beschallungs­technik – viel wichtiger als irgendwelche EQ-Einstellungen, nach denen man gerne fragt. Der Signal-Rausch-Abstand ist technisch das Maß, angegeben in dB, zwischen dem Nutzsignal und dem “Unnutzsignal”, dem Rauschen. Er sagt vereinfacht aus, wie klar definiert ein ­Signal ist, wieviel das Nutzsignal lauter ist als Rauschen. Um ein Signal “nutzen” zu können, muss es um ein gewisses Maß, einen gewissen Pegel lauter sein als alle anderen, im Zusammenhang unerwünschten Signale. Ist diese Bedingung nicht erfüllt, ist das Signal nicht wahrnehmbar. Es geht im Rauschen unter. In der Übertragungstechnik kann man diesen Signal-Rausch-Abstand messen. 

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Wood

Lajos Dudas: Magier der Klarinette

Lajos Dudas: Magier der Klarinette

Im vergangenen Jahr wurde Lajos Dudas 80 Jahre alt – ein guter Zeitpunkt, um Bilanz zu ziehen. Seinen Nachlass hat der Meister­klarinettist bereits dem Stadtarchiv der Stadt Neuss vermacht. Dort am linken Rheinufer war er heimisch geworden, als er vor einem halben Jahrhundert von Ungarn nach Deutschland kam. 

Das HiFi- und Musikmagazin “Fidelity” schrieb 2013: “Lajos Dudas spielt mit unseren Herzen. Der Ungar ist ein Hexenmeister der weichen Nuancen, der blühenden Läufe, der modern aufflackernden Phrasen, der endlos aus sich selbst sprudelnden Fantasie. Sein riskantes Spiel zwischen Tradition und Avantgarde swingt bedingunglos – und scheint zugleich die Dynamik und Ausdruckswelt des Jazz ständig um neue Zwischentöne zu bereichern. Dudas’ Meisterschaft besteht in dieser kontrollierten, feingestrickten Virtuosität, die nie auftrumpft. Leise, mutig, mitreißend.”

In Budapest hatte er die Klarinette einst ganz klassisch studiert – am Konservatorium und an der Musikhochschule. “Während meiner Studienzeit, zumindest am Anfang, habe ich mich nur mit klassischer Klarinette beschäftigt”, erzählt Dudas. “Mit 15 oder 16 Jahren bekam ich dann ein Altsaxofon von meinen Eltern. Zwei, drei Wochen später stand ich schon mit meinem ‘Toneking’ auf der Bühne und habe gejazzt. Ich habe mir im Jazz irgendwie alles selbst bei­gebracht, das schien gar nicht so schwer. In den 1950er Jahren wurde überall Jazz gespielt, obwohl Jazzunterricht noch gänzlich unbekannt war. Unser Pianist hämmerte im Probenraum stundenlang Akkorde, bis wir die Changes drauf hatten. Nach meinem Studium habe ich dann fast alle Arten von Musik gespielt, in Kaffeehäusern, Bars und Varietés, in Dixiebands, sogar im Zirkusorchester. Besonders lehrreich waren die Jahre in den US-Clubs. Die Wünsche dort reichten vom ‘Klarinettenmuckl’ bis zu Jimi ­Hendrix. Mal mit Klarinette, mal mit Saxofon.”

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Brass

hayatrumpet8810 – ein junger Trompeter auf Instagram

hayatrumpet8810 – ein junger Trompeter auf Instagram

Ursprünglich als Foto-Plattform gedacht, hat sich Instagram mittlerweile zu einem beliebten Social-Media-Schauplatz entwickelt, auf dem User neben Bildern vor allem Videoclips oder die noch kürzeren “Reels” (15 bis 30 Sekunden lange Kurzfilme) aus ihrem Alltag posten.  Einer der faszinierendsten Nachwuchsmusiker auf der Trompete ist für mich derzeit der zwölfjährige Hayato Kodama, der als @hayatrumpet8810 bereits über 11 000 Follower hat.

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Miraphone stellt Nachwuchs für die “Hagen”-Serie vor

Miraphone stellt Nachwuchs für die “Hagen”-Serie vor

Die Waldkraiburger Instrumentenschmiede Miraphone präsentiert mit der neuen B-Tuba „Hagen 494“ das vierte Modell der überaus erfolgreichen „Hagen“-Serie. Wie ihre größeren Schwestern, die „Hagen 495” (4/4 Größe), „Hagen 496“ (5/4 Größe) und „Hagen 497” (6/4 Größe), weiß auch die 3/4-Tuba durch eine ausgeglichene Intonation in allen Registern und eine sehr gute Klangprojektion zu überzeugen. 

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Brass, Orchestra, Wood

Was haben Musik und Fotografie gemeinsam, Daniel Haeker?

Was haben Musik und Fotografie gemeinsam, Daniel Haeker?

Zum Fotografieren ist er so ein bisschen gekommen wie die Jungfrau zum Kinde. Mittlerweile ist es seine große Leidenschaft. Daniel Haeker, im Hauptberuf stellvertretender Solo-Pauker des Sinfonieorchesters Wuppertal, hatte sich bislang auch nicht wirklich Gedanken darüber gemacht, was Musik und Fotografie gemeinsam haben. Doch dass es da Verbindungen gibt, wurde im Gespräch mit Klaus Härtel deutlich. 

Beim Brainstorming zum Thema fällt schnell auf, dass zahlreiche Begriffe in “beiden Welten” vorkommen. Man denke an Komposition, Farbe, Motiv, Rauschen … Auch kann man mit Adjektiven beides beschreiben. Sowohl musikalische als auch fotografische Werke können lebhaft, scharf oder unscharf, fröhlich oder traurig und noch vieles mehr sein. 

Wenn man an analoge Bilder aus einer alten Leica denkt, nennt man ihren Charakter oft “nicht glattgebügelt” oder “unruhig”. Das Grobkörnige ist nicht zwingend gewollt, sondern schlicht der Technik geschuldet. Die Leute lieben das. Solche Bilder leben und überfüllen ihren Betrachter mit Nähe, sie sind involvierend. Ganz ähnlich ist es ja bei der Musikwiedergabe, HiFi-Freunde schwören auf das Knarzen der Vinylplatte.

Der Berliner Fotograf (und zeitweise auch Musikmanager) Jim Rakete etwa fotografiert auch ­heute immer noch analog, erzählt Daniel Haeker. “Fotografie muss ein Risiko bleiben”, sei das Credo des berühmten Kollegen. Und natürlich hat das Charme. Mehr “Augenblick” als mit der analogen Kamera geht fast nicht – schließlich weiß man auch erst hinterher, ob alles so funktioniert hat, wie es sich das Auge vorher erdacht hat. Daniel Haeker fotografiert indessen digital. “Natürlich!”, schwingt ein wenig in der Antwort mit. Aber das habe ja nichts mit der künstlerischen Qualität der Bilder zu tun. Das sei letztlich eine Frage des persönlichen Stils. Aber dass moderne Digitalkameras mehr “können”, sei ja unbestritten. 

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13 Millionen-IMPULS für Amateurmusik

13 Millionen-IMPULS für Amateurmusik

Nach Lockerung der Corona-Maßnahmen unterstützt das Förderprogramm IMPULS Amateurmusikensembles in ländlichen Räumen. Vom 20 Millionen-Gesamtvolumen stehen noch 13 Millionen EUR für den Wiedereinstieg, die Mitgliedergewinnung und Strukturstärkung der Ensembles bereit. Förderungen bis zu 15000 EUR sind möglich. Für Musikensembles im Amateurbereich und viele ehrenamtliche Musikvereine besteht ein bleibend großer Bedarf an finanzieller Unterstützung während der Corona-Pandemie, die gerade in ländlichen Räumen für lange musikalische Durststrecken gesorgt hat. 

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Jazz&TheCity ist eine Reise nach Salzburg wert

Jazz&TheCity ist eine Reise nach Salzburg wert

Jazz&TheCity ist seit über 20 Jahren ein Fixtermin im Veranstaltungskalender der Salzburger Altstadt. So lädt das Musikfestival auch heuer wieder im Oktober alle Salzburgerinnen und Salzburger sowie nationalen und internationalen Gäste – von jung bis alt – ein, sich vier Tage lang durch die Stadt treiben zu lassen und neue Musik zu entdecken. 

Jazz&TheCity eröffnet dem jährlich immer größer werdenden Publikum eine neue Dimension verschiedener musikalischer Stilrichtungen und das bei freiem Eintritt. Musikerinnen und Musiker sowie Künstlerinnen und Künstler angrenzender Genres wie Tanz und Medienkunst bespielen große und kleine Spielorte in der Stadt und verwandeln Salzburg in eine interaktive Bühne. Jazz&TheCity schafft Räume, in denen sich die Menschen offen begegnen und austauschen können. 

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