Brass, Orchestra, Wood | Von Cornelia Härtl

Renate Vornhusen über Kinesiologie im Instrumentalunterricht

Kinesiologie
Foto: Kolja Chang

Gestresste und unkonzentrierte Kinder kennt heutzutage jeder Instrumental­pädagoge. Wie kann man trotzdem guten Unterricht machen und mit Lust und Leichtigkeit musizieren? Renate Vornhusen hat eine Lösung dafür in der Kinesiologie gefunden. Mit ihrem Konzept “Instant Balance” will sie nun auch anderen Instrumentallehrern ein effektives Werkzeug an die Hand geben.

Frau Vornhusen, wie kommt man als ge­lernte Musikerin und Instrumentalpädagogin denn dazu, eine Praxis für Kinesiologie zu eröffnen?

(lacht) Das weiß ich selber nicht so recht. Ich habe Musik studiert und immer auch selbst unterrichtet. Über meinen Lehrauftrag an der Musikhochschule in Münster, zuerst für Klavier, später dann für Klavier-Fachdidaktik, bin ich dann zur Studiendekanin gewählt worden. Dabei wird man natürlich mit vielen neuen Aufgaben konfrontiert, weshalb ich dann nebenbei eine Ausbildung für personenzentrierte Beratung gemacht habe. Dabei lernt man, mit Leuten nicht auf einer hierarchischen Ebene, sondern auf Augen­höhe zu kommunizieren. Und so bin ich dann auch zur Kinesiologie gekommen, wo es ja auch um Selbsthilfe geht. 

Der gesamte Artikel ist nur für Abonnenten sichtbar.
Anmelden Jetzt abonnieren!