Schmerzen kommen von übermäßigen Spannungen. Aber lassen sich solche Spannungen vermeiden? Moshé Feldenkrais war überzeugt davon: »Man kann lernen, sich anders zu bewegen, anders zu gehen, anders zu stehen. Man kann sich zu jedem Zeitpunkt seines Lebens umprogrammieren.«
Zum Jahreswechsel stieß ich auf die Neujahrswünsche des amerikanischen Fantasy-Autors Neil Gaiman. In seinem Blog hatte er an seine Leser geschrieben: »Ich hoffe, dass ihr im kommenden Jahr Fehler machen werdet. Denn wenn ihr Fehler macht, dann macht ihr neue Dinge, ihr versucht neue Dinge, ihr lernt, ihr lebt, ihr strengt euch an, ihr ändert euch, ihr ändert eure Welt. Ihr macht Dinge, die ihr nie zuvor getan habt, und wichtiger noch: ihr TUT ETWAS. Daher lautet mein Wunsch für euch, für uns alle und für mich selbst: Macht neue Fehler! Macht herrliche, erstaunliche Fehler! Macht Fehler, die niemand zuvor gemacht hat! Erstarrt nicht, bleibt nicht stehen, sorgt euch nicht, dass es nicht gut genug sein könnte oder nicht perfekt, was immer es ist: in der Kunst, in der Liebe, in der Arbeit oder Familie oder im Leben. Was immer ihr fürchtet zu tun: Tut es! Macht eure Fehler, nächstes Jahr und alle Zeit!«
Das PDF enthält alle sechs Artikel des Schwerpunktthemas „Der Rücken des Musikers“:
- Der Rücken des Musikers – Altbekanntes in neuem Licht (von Alexandra Türk-Espitalier)
- Schmerz durch Stress – Prof. Dr. Claudia Spahn im Interview (von Klaus Härtel)
- Alternativen zum Schmerz – Zur Feldenkrais-Methode „Bewusstheit durch Bewegung“ (von Hans-Jürgen Schaal)
- Die Bedeutung des Rückens für bläserische Bewegungsabläufe (von Stefan Fritzen)
- Von tollen Stücken, die den Musiker-Rücken entzücken… (von Cornelia Härtl)
- Gesund musizieren auf Schloss Kapfenburg (von Klaus Härtel)

