Die USA sind das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Und trotzdem ist man nicht überall unbegrenzt erreichbar. »Die letzten Tage waren wir im Death Valley und dort gab es kaum Internetverbindungen«, erzählt Josepha Hanner, als das Interview stattfindet. Wir sprachen mit ihr über ihr Faible fürs Ausland, die Fußball-WM und die Gemeinsamkeiten von Sängern und Flötisten.
Sie sind derzeit in den USA. Darf ich fragen, was Sie dort machen?
Ich bin gerade in Kalifornien. Der Hauptgrund für diese Reise war IVACON, eine Konferenz des Institute for Vocal Advancement (IVA), eine weltweite Institution für Gesangs- und Gesangslehrerausbildung. Es gab dort Seminare für Gesangstechnik, Methodik, Business Building, Performance-Technik, stimmwissenschaftliche Vorträge und Vorlesungen, Unterricht und vieles mehr. Ende des Jahres werde ich IVA-zertifizierte Gesangslehrerin sein. Eine weitere Fortbildungsstation ist das Jazz Camp in der Nähe von San Francisco, mitten in den Redwood Forests. Dort kommt dann die Querflöte zum Einsatz. Ich habe meine Instrumente ja klassisch gelernt, wage mich aber immer mehr in andere Bereiche vor. Vor allem Jazz in seiner ganzen Bandbreite fasziniert mich.
Das PDF enthält alle sechs Artikel des Schwerpunktthemas „Servus und Goodbye – Musiker im Ausland“:
- Musiker im Ausland – Kulturströme um die Welt? (von Stefan Fritzen)
- Fürs Leben lernen – Das Studium im Ausland (von Klaus Härtel)
- Ein Kolumbianer in Mannheim – Harold Bedoya Agudelo über eine besondere Reise (von Cornelia Härtl)
- Immer (noch) unterwegs – Emmanuel Pahud über sein internationales Leben (von Klaus Härtel)
- Ein Ungar in der Wüste der unbegrenzten Möglichkeiten (von Renold Quade)
- „Ich will wissen, wie die Menschen leben“ – Josepha Hanner im Interview (von Klaus Härtel)

