News | Von Klaus Härtel

Swiss Saxophone Orchestra spielt französische und britische Musik

Mit zwei Sätzen aus der "Arlésienne-Suite No. 1" von Georges Bizet aus dem Jahr 1872 ist ein Klassiker der Saxophonliteratur dabei. Der französische Romantiker war ein früher Förderer des Instruments und hat es immer wieder in seine Kompositionen eingeflochten. Ebenfalls ein Franzose war der weniger bekannte Henri Tomasi (1901–1971), dessen Nachkriegswerk "Fanfares liturgiques" das Swiss Saxophone Orchestra zur Aufführung bringt. Mit dem Nimrod-Satz aus Edward Elgars "Enigma-Variationen" von 1899 und der bekannten "English Folk Song Suite" (1923) von Ralph Vaughan Williams sind zwei der bedeutendsten britischen Komponisten der letzten hundertfünfzig Jahren vertreten.

Das Swiss Saxophone Orchestra (Konzertmeister Harry White) setzt sich aus rund zwanzig Musikerinnen und Musiker zusammen, von denen viele seit der Gründung des Projektorchesters dabei sind. Die Stimmen vom Kontrabass- bis zum Sopransaxophon decken beinahe die ganze Instrumentenfamilie ab und schaffen einen ungewohnt symphonischen Klang, der dem eines Streichorchesters nahe kommt. Die drei diesjährigen Konzerte finden am 4. Oktober in Zürich, am 5. Oktober in Olten und am 6. Oktober in Gossau St. Gallen statt.

www.swiss-sax-orchestra.com