Seit einiger Zeit widmet sich Matthias Anton den Fragen und Anliegen der Holzbläserfraktion. Dabei steht der Trossinger Honorarprofessor vor allem den Saxofonisten mit Rat und Tat zur Seite, schenkt aber auch Klarinettisten ein offenes Ohr. Anton freut sich über Ihre Fragen – die selbstverständlich anonym behandelt werden.
In dieser Ausgabe möchte ich mich dem Thema der aktuellen Ausgabe »Unruhestand. Musizieren im Alter« widmen. Wie bereits in einer meiner früheren Kolumnen beschrieben, wird dieses Thema auch gerne mit »Musizieren 50+« oder »Musizieren 60+« bezeichnet und hat einen immer höher werdenden Stellenwert in unserer Gesellschaft.
Ich persönlich bin der Meinung, dass gerade in unserer immer älter werdenden Gesellschaft das Musizieren ein wundervolles Hobby ist, das man wirklich bis ins allerhöchste Alter ausüben kann. Die sinfonischen Blasorchester sind dafür nahezu optimal, da dort in der Regel jüngere und ältere Menschen miteinander musizieren, ohne über Altersgrenzen überhaupt nachzudenken. So sitzen gerade eben aus dem Jugendorchester aufgestiegene neben dem ältesten Vereinsmitglied und spielen im selben Register. Lernen von seiner jahrelangen Erfahrung. Das ist doch einfach großartig.

