Newsletter, Orchestra | Von Renold Quade

Tradition. Ein Plädoyer für lokale Musikpflege

Tradition. Ein Plädoyer für lokale Musikpflege
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Eine Südtiroler Blaskapelle in traditioneller Tracht. (Foto: Klaus Härtel)

Traditionelle Gebrauchsmusik steht oft im Spannungsfeld zwischen internationalem Einheitsbrei und lokalem Vergessen. Dieser Artikel beleuchtet die Notwendigkeit, regionale Besonderheiten durch moderne Arrangements und gezielte Wiederentdeckungen für heutige Besetzungen zugänglich zu machen. Anhand konkreter Beispiele aus Nordrhein-Westfalen und Südtirol zeigen wir auf, wie das „Zukunftspotenzial“ der Vergangenheit und der Tradition handwerklich und künstlerisch gehoben werden kann.

Frei nach Thomas Morus (1478–1535) – und in Übereinstimmung mit Denkern wie Benjamin Franklin, Jean Jaurès, Gustav Mahler, Ricarda Huch oder Johannes XXIII., die sich auf je eigene Weise mit Sinn und Wandel von Tradition befasst haben – greife auch ich die Einsicht auf: Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern die Weitergabe der Flamme.

Meine Gedanken dazu siedle ich ganz gezielt in unserer Musikwelt an, und zwar ganz nah an »Volkes Ohr«. An der Stelle, an der Musiktraditionen, die wohl in jedem Landstrich der Welt existent sind, mehr oder weniger lebendig gepflegt werden. Lokale Traditionen haben auf allen Ebenen stets Eigenes hervorgebracht und werden auch weiterhin Eigenes hervorbringen. Dinge, die ohne Frage nicht nur »vor Ort« von großem sozialem Mehrwert sind. 

Zurück in die Zukunft

Im ersten Schritt ist das zunächst einmal eine rückblickende Aktivität. Sich in »bewegten Zeiten« zu erinnern, um sich dann an »Wohlbekanntem« auch ein wenig auf- und auszurichten zu können. Das hat sicher seine Berechtigung. Erst richtig spannend aber wird es erst dann, wenn sich ein zweiter Schritt dazugesellt. Ein zweiter Schritt, dem es gelingt, aus der reinen Rückschau heraus, aktuell Relevantes für den Gebrauch in der heutigen Zeit abzuleiten und somit gar geeignet ist, daraus Zukunftspotenzial zu schaffen.

Da gilt es unter Umständen zunächst einmal, »Verschüttetes« aufzuspüren, bevor man es wiedererkennen und nutzen kann. In diesem Zuge sollte man sicherlich auch abwägen, was in welcher Form wertig ist, weiter gepflegt zu werden. Diese Freiheit, dass ein oder andere durchaus noch einmal zu überdenken, haben wir immer, und diese Freiheit sollten wir uns auch verantwortungsvoll nehmen. 

Hat man nun etwas aufgespürt, dass man für erhaltenswert erachtet, kann es zunächst sinnvoll sein, rein handwerklich einmal eine Annäherung an heutige Standards zu überlegen. Dieses »Beleben« bedeutet, etwa im Sinne von aktuellen Besetzungsformen, vorgefundene Materialien aufzuarbeiten und auch zu korrigieren. Wege, die wohl unverzichtbar gegangen werden müssen, um inhaltliche, emotionale und kulturelle Werte zunächst überhaupt einmal sichtbar und nachvollziehbar zu machen. 

Diese Gedanken stehen in keinem explizit erklärten Wettbewerb zur modernen Alltagswelt, zu Weltoffenheit, zu Multikulti oder zu den damit verbundenen kosmopolitischen Errungenschaften unserer Zeit. Für alle kulturellen Anliegen gilt gleichermaßen: Wer mitreden will, der muss auch mit am Tisch sitzen. Wer erkennbar Teil des Ganzen sein möchte, der muss schlicht und ergreifend erlebbar sein, bevor es ihm gelingen kann, zudem auch geschätzt zu werden. Aus diesem Blickwinkel heraus verweisen meine Gedanken natürlich ganz selbstverständlich darauf, dass alles im Wettbewerb des Lebens steht.   

Unterhaltungsmusik 

Zu jedem Volksfest gehört eine darauf abgestimmte, sogenannte Gebrauchsmusik. Ein Begriff, den ich eigentlich nicht so gerne benutze, der aber in diesen Zusammenhängen durchaus sinnvoll und ordnungsstiftend ist. Gebrauchsmusik wird in der Regel gezielt auf die Bedürfnisse des jeweils gepflegten Festes ausgerichtet und ist ein wichtiges Element einer Veranstaltung. Seien es im Sommer die ganze Bandbreite der Schützen-, Strand- und Kirmesfeste, im Herbst die Ernte-, Wein- und Oktoberfeste, im Winter, sicher ein wenig ruhiger, zunächst die Weihnachts- und Neujahrsfestlichkeiten, und dann schließlich, immer noch im Winter, aber ein wenig auch mit Blick auf den Frühling, der Karneval. 

Die große Palette globaler Stimmungs- und Partymusik bilden international Musikverleger in vielen Facetten ohne Frage üppig mit Notenausgaben ab. Vom Potpourri bis zum Einzeltitel wird nahezu alles angeboten, was überregional anerkannt ist. Und ja, genrespezifisch schafft es auch Vieles mittlerweile auf die Konzertbühne und erobert, neben dem Festzeltbetrieb, zudem die Ohren eines Publikums, das einfach gerne einmal nur zuhören möchte. Zuhören möchte, um Stilistik, Rhythmus, Energie und Klangfarben interessanter und spezifisch differenzierbarer Unterhaltungsmusik genießen zu können. 

Traditionelles regional wiederentdecken

Im Segment »lokale und regionale Besonderheiten« ist da, mit Blick auf die internationale Verlagswelt, die Luft natürlich schon etwas dünner. Verständlich, denn lokale und regionale Besonderheiten sind definitiv auch nur lokal und regional begrenzt. Aber das bedeutet nicht, dass diese Dinge gesamtgesellschaftlich nicht von großem Wert sind. Das ist nun einerseits eine reine Feststellung, andererseits aber auch eine Ermunterung, sich seiner regionalen Werte nicht nur zu erinnern, sondern vielmehr sich dieser auch bewusst zu werden. Da gibt es viel Potenzial.

Und hier setzen meine Gedanken an. Gedanken, die nicht darauf abzielen vergangenes auf Mikrofilmen in klimatisch geeigneten Erdstollen für die geschätzt nächsten 500 Jahre, fern ab der Welt, konservieren zu wollen, sondern die darauf zielen, Musik, die für interessant, wertig und traditionsbewahrend befunden worden ist, als nachvollziehbares und aktiv gepflegtes Kulturgut heutiger Tage aktiv zugänglich zu machen. Mit diesem Bewusstsein und diesem Anspruch ausgestattet, ist es sicher richtig, lokal zu investieren, um zum Beispiel einen Arrangeur zu beauftragen, Hand anzulegen. So können, im konzertanten, wie im unterhaltenden Sinne, lokal wertige Dinge, die Gefahr laufen würden, dass man sie allzu leicht vergisst, neu aufleben und bewahrt.

Mal konkret

Zur Konkretisierung des Gesagten sollen im Folgenden Beispiele aus zwei sehr unterschiedlichen Regionen herangezogen werden: einerseits aus Nordrhein-Westfalen, das lange Zeit nicht als klassisches Zentrum der Blasmusik galt, und andererseits aus einer ihrer traditionellen Hochburgen, dem Land Südtirol. 

Gedanken aus Nordrhein-Westfalen, Schwerpunkt Rheinland

In Düren, zwischen Aachen und Köln, wurden Stücke in Karnevalszusammenhängen, wie der eigentlich schon vergessene »Dürener Stadtmarsch«, oder ein ebenfalls länger brach liegender »Marsch der Närrischen Norddürener« oder ein »Dürener Liedermedley«, das Lieder aus Dürener Karnevalstraditionen zusammenfügte, die Ereignisse und Befindlichkeiten aus dem Dürener Stadtleben aufgegriffen hatten, neu arrangiert. Sie wurden für den aktuellen Gebrauch runderneuert und somit wieder etabliert. Natürlich ersetzt das auch in Düren nicht die im ganzen Rheinland etablierten Traditionstitel. Schon gar nicht die der benachbarten Karnevalshochburg Köln. Doch ist nun ein Mehrwert für Düren gegeben, der geeignet ist, mit identitätsstiftenden Werken das eigene lokale Sozialgefüge zu stärken und zu stützen.

In ähnlicher Weise geschah das auch mit einer nur mündlich überlieferten Nachkriegsballade »Wenn es Nacht wird über Düren«. Sie gedenkt Dürens schwärzester Stunde, dem die Stadt nahezu vollkommen zerstörenden Angriff kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges. Etabliert ist mittlerweile, neben einer rein instrumentalen Version, vor allem die Gesangsversion für Blasorchester mit Gesang in Mundart-Text. 

Entstehung eines ganz neuen Titels

Kreative Folge dieses Wiederaufgriffs wurde dann die Entstehung eines ganz neuen Titels, der der vorhandenen Beschreibung der Tristesse vergangener Tage einen positiven Blick auf das hier und jetzt vor Ort dazustellt. Mit engem Bezug zur musikalischen Substanz der Ballade wurde ein neues Werk geschaffen, »Wenn es Tag wird über Düren«. Eine optimistische Fortschreibung, nicht ganz ohne Stolz auf die heutigen Lebensqualitäten in der Stadt Düren. Noch zu erwähnen sicher auch der wiederentdeckte »Jubelfestmarsch«, der in Dürens Blütezeit vom damaligen städtischen Musikdirektor zum 350jährigen Jubiläum Dürens ältester Schützengilde im Jahre 1910 für Klavier komponiert worden war.

Tradition
Richard Hellenthal (Foto: privat)

Allesamt wurde hier vom Sinfonischen Blasorchester der Musikschule Düren, in enger Zusammenarbeit mit dem Arrangeur Richard Hellenthal, Musik in Wort und Ton von Dürener Köpfen gesichert, die nun, nicht zuletzt zu wiederkehrenden städtischen Anlässen, zu Aufführungen kommt.

Meine Gedanken zielen hier nicht auf rein konzertante Musik. Doch möchte ich es nicht versäumen, zumindest der Vollständigkeit halber – ohne jeden Anspruch, repräsentativ zu sein – kurz ein paar neue, aktuelle, lokal bezogene Konzertwerke unserer Tage aus NRW zu benennen. »Ouvertüre NRW« von Guido Rennert, »13 Minuten Frühling / Stille« von Alexander Reuber, »Fantasia and Hymn for a lost horn« von Thomas Krause oder »Toccata Maccabaea« von Constantin Hesselmann.

Gedanken aus Südtirol

Tradition
Gottfried Veit (Foto: privat)

Gottfried Veit (Komponist, Bearbeiter, Chorleiter, Ehrenkapellmeister des Verbandes Südtiroler Musikkapellen) beantwortet meine zunächst einleitend ganz allgemein formulierte Frage gerne erst einmal mit einem einordnenden Überblick: »Südtirol ist ein kleines Land im Staate Italien. Die deutschsprachige Minderheit im italienischen Staatsgebiet hat eine Tradition, die jener Österreichs sehr ähnlich ist. Die Pflege der deutschen Kultur ist in Südtirol schon deshalb von großer Bedeutung, weil man dadurch die Tradition der angestammten Bevölkerung für die Zukunft sichert. Wichtige Träger dieser Tradition sind zum einen die 210 Musikkapellen und zum anderen – noch mehr – die 397 Chöre, da diese, neben der Musik, auch noch die deutsche Sprache pflegen. Glücklicherweise gab und gibt es in diesem kleinen Land eine Vielzahl von schöpferischen Kräften.« 

Allein auf dem Gebiet der Blasmusik verweist er, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, auf Namen wie Josef Hochkofler, (Konzertmarsch »Gruß aus den Dolomiten«), Emil Hornof (Konzertmarsch »Meraner Herbstzauber«), Hansjörg Mutschlechner (»Gran Fanes«), Tobias Psaier (Konzertmarsch »Junges Eisacktal«), Sepp Thaler (»Die Etsch«) und Ivo Radakovich (Konzertmarsch »Schloss Tirol«).

Förderung Südtiroler Komponisten

Dieter Viehweider (Verlagsleiter, Bearbeiter, Musiker) aus Eppan-Girlan ergänzt aus seiner Sicht und bezieht dabei exemplarisch Kirchenmusik und Chorwesen bewusst mit ein: »In Südtirol sind es die verschiedenen Landesmusikverbände, die sich dahingehend immer wieder damit auseinandersetzen. Auch mit Hilfe meines Musikverlages MUNODI Edition, der für die Förderung Südtiroler Komponisten und deren Publikationen steht, konnten schon einige Großprojekte umgesetzt werden. Der Verband der Kirchenmusik Südtirol (VKM) gab etwa gemeinsam mit dem Verband Südtiroler Musikkapellen (VSM) im Jahr 2023 die Überarbeitung der ›Brixner Jubiläumsmesse‹ (komponiert im Jahre 1958 von P. Oswald Jaeggi OSB) in Auftrag und schickte diese als Geschenk allen Musikkapellen und Chören in Südtirol zu. Ohne Veränderung einer Note wurde das damalige, vom Komponisten handschriftlich erstellte und vervielfältigte Notenmaterial an die Besetzung eines modernen Blasorchesters angepasst. Auch die Fassung für Orgel, sowie eine weitere Ausgabe für Blechbläser, wurde neu und optisch ansprechend aufbereitet.«

Tradition
Dieter Viehweider (Foto: photodiversity)

Dieter Viehweider ergänzt: »Kürzlich tauchte im Südtiroler Unterland das bis dato noch unveröffentlichte handschriftliche Werk für Blasorchester ›Erzherzog-Otto-Marsch‹ auf, eine Komposition des bekannten Österreichischen Militärkapellmeisters Rudolf Achleitner. Der in Blasmusikkreisen bestens bekannte Tiroler Komponist und Arrangeur Engelbert Wörndle fasste auf meinen Wunsch hin das Notenmaterial unter dem Namen ›Bolla-Marsch‹ in ein zeitgemäßes Kleid, damit der Marsch in seiner ganzen Fülle erklingen kann. So wie seine ›Brüder‹, der ›Tiroler-Adler-Marsch‹ oder der ›Seyffertitz-Marsch‹. Da die Militärkapelle unter Achleitner immer wieder in Bozen und Meran stationiert war und er im Meraner Künstlerfriedhof begraben ist, darf auch diese Begebenheit unter der Rubrik „regionale Wiederentdeckung“ genannt werden.«

In den Archiven…

Aus dem Schnalstal ein Statement von Dietmar Rainer (Kapellmeister, Chorleiter, Arrangeur und Komponist): »Ich bin stets auf der Suche nach ›verstaubtem‹ Notenmaterial in den Archiven der Musikkapellen und Chöre. Immer wieder begegnen mir interessante und wertvolle Manuskripte, die ich dann von Zeit zu Zeit digitalisiere und für die heutige Zeit spielbar mache. Eine Quelle, die für Südtirol außerordentlich wichtig ist, stellt die sogenannte ›Quellmalz Sammlung‹ dar. Der deutsche Musikwissenschaftler Dr. Alfred Quellmalz hat in den 1940er Jahren vor dem Hintergrund der Option und der Italianisierung Südtirols einen Großteil der mündlich überlieferten Volksmusik auf Tonband aufgenommen. Das Referat für Volksmusik hat gar einiges davon als Noten publiziert, jedoch schlummert immer noch ein großer Schatz an Liedgut und Volksmusikstücken in den Archiven. Ich habe mir zur Aufgabe gemacht, die Aufnahmen aus meiner Heimatgemeinde zu Papier zu bringen und aufzuführen. Ein spannendes Unterfangen mit vielen Überraschungen.«

Unmöglich, der Tradition nicht früher oder später zu begegnen
Tradition
Dietmar Rainer (Foto: Daniela Brugger)

Mit Armin Kofler (Komponist) meldet sich die bekennende Stimme eines Mitvierzigers aus Südtirol: »Als Musiker und Komponist für Blasmusik im alpinen Raum ist es schlichtweg unmöglich, der Tradition nicht früher oder später zu begegnen. Da ich den klassischen Werdegang über Musikschule und lokalen Musikverein durchlaufen bin, kam ich sowieso in frühester Kindheit mit traditionellen Klängen in Kontakt. Was ich vielleicht als Teenager als etwas verstaubt und rückwärtsgewandt empfand, sehe ich heute als eine herzlich willkommene Quelle, meiner Arbeit einen gewissen regionalen Stempel aufzudrücken, um nicht im weltweitem Standard-Einheitsbrei zu verschwinden.

Persönlich finde ich es immens spannend, wenn Werke einen gewissen Bezug zur regionalen Herkunft des Komponisten oder der Komponistin haben – und zwar je subtiler, umso besser, denn allzu plakative Referenzen bergen die Gefahr, als folkloristischer Kitsch abgetan zu werden. Nicht zuletzt sehe ich es auch in meiner Verantwortung als Komponist, den lokalen Stil weiterzutragen. Dabei sehe ich die Tradition nicht als starres Gerüst oder heilige Kuh, die nicht angerührt werden darf. Sondern als zusätzliches Werkzeug, das ich für meine Zwecke einsetzen darf: wann und wie ich will. Kultur hat sich schon immer verändert und die Innovation von heute ist die Tradition von morgen. Deshalb sehe ich einen entspannten, aber respektvollen Umgang mit Althergebrachten als absolut in Ordnung.

… nur künstlerisches Interesse
Tradition
Armin Kofler (Foto: privat)

Beispiele hierfür in meinen Werken gibt es einige: so basiert das gesamte Werk ›Alm‹ auf einem alten Volkslied, das ich teils stark verfremdet verarbeitet habe. ›Volkslied – Reloaded‹ besteht ebenfalls ausschließlich aus – wie der Titel ahnen lässt – Volksliedern, hier mindestens 3 an der Zahl und vielleicht nicht für jedermann wiedererkennbar. Auch geistliche Lieder wie ›Großer Gott wir loben dich‹ oder ›Wir ziehen zur Mutter der Gnade‹ habe ich abgewandelt, harmonisch und rhythmisch gebogen. Alldem lag kein abwertendes oder respektloses Handeln zugrunde, sondern nur künstlerisches Interesse. Solche Referenzen kommen bei Auftraggeber oder lokalem Publikum sehr gut an, und stören in der Regel nicht jene, die diese nicht erkennen. Es handelt sich dabei jedoch um einen untrennbaren Bezug zur jeweiligen Region. Ein lebendiger Stempel für kommende Generationen.«

Schlussbemerkung

Zugegeben, ja, da schwingt schon ein gehöriges Maß an Pathos, Herzblut und Überzeugungstäter-Mentalität mit. Wie schön! Gepaart mit Augenmaß und Kompetenz kann da aber etwas entstehen, was man vielleicht kurz und prägnant mit dem Begriff »Charakter« positiv belegen möchte. Und ja, »Charakter« ist nie hinderlich, wenn man mit Freude und Überzeugung musiziert.

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