„Seltsam!“ mag ein Musiker denken, der eine der drei Kompositionen „Trisonata“ op. 28, „De Profundis“ op. 139 oder „Mirrors in Ebony“ für Klarinettenchor op. 144 des norwegischen Komponisten Terje Bjørn Lerstad (* 1955) in die Hände bekommt. Denn in diesen drei Werken verwendet Lerstad ein Instrument, das es zur Entstehungszeit der Kompositionen noch gar nicht gab. Eine Oktokontrabassklarinette. Dieses „Konzept“ der Kompositionen für noch nicht existierende Instrumente treibt der kalifornische Komponist Adam J. Gilberti (* 1981) auf die Spitze, indem er in seinem „Event Horizon for Subcontrabass Ensemble“ (2011, rev. 2024) gleich mehrere nicht existente Instrumente fordert.
Was ist eine Oktokontrabassklarinette?

Alle Fotos: FOAG

