Mit über 100.000 Besuchern, 1.500 Künstlerinnen und Künstlern sowie rund 150 Programmpunkten auf neun Bühnen fand das 13. „Woodstock der Blasmusik“ in der Arco Area im oberösterreichischen Innviertel statt. Trotz eines wetterbedingten verspäteten Starts entwickelte sich das Festival erneut zu einem Höhepunkt der Blasmusik-Szene – mit einem vielfältigen Programm, zahlreichen Mitmachangeboten und einem reibungslosen Ablauf auch unter besonderen Rahmenbedingungen.
Verzögerter Auftakt – sicherheitsbewusste Umsetzung
Der offizielle Festivalstart am Donnerstag verzögerte sich aufgrund einer Unwetterwarnung, in deren Folge der Campingbereich vorsorglich geräumt wurde. Die Umsetzung des Sicherheitskonzepts verlief laut Veranstaltern geordnet und kooperativ. „Wir sind sehr dankbar für das verständnisvolle Verhalten der Gäste. Es zeigt, wie gut das Miteinander innerhalb der Woodstock-Community funktioniert“, erklärt Festivalleiter Simon Ertl. Bereits wenige Stunden später wurde der reguläre Festivalbetrieb wieder aufgenommen. Die weiteren Festivaltage verliefen bei überwiegend sonnigem Wetter ohne größere Zwischenfälle.

Musikalische Vielfalt auf neun Bühnen
Neun Bühnen bildeten den Kern des Festivals. Darunter die Buffet Crampon Main Stage, die neu gestaltete Almdudler Sepp a Reh-Bühne und als neue Ergänzung die Schpüwiesn – ein Geländeareal mit eigenem Café, das sich rasch als Treffpunkt für Workshops, Volkstanz und Frühschoppen etablierte. Das musikalische Spektrum reichte von traditionellen und volkstümlichen Beiträgen über moderne Interpretationen bis hin zu funkigen Einlagen.
Zu den Höhepunkten des Programms zählte der Sonntagabend: DJ Ötzi gemeinsam mit der Woodstock Allstar Band sowie die Fäaschtbänkler sorgten für ein stimmungsvolles Abschlusskonzert.
Gemeinsames Musizieren als zentrales Element
Traditionell im Mittelpunkt stand auch 2025 das „Oberösterreich Gesamtspiel“ am Samstag. Über 20.000 Musizierende nahmen mit eigenen Instrumenten teil und spielten unter der Leitung von Manfred Hirtenlehner sechs ausgewählte Stücke. Dazu gehörte auch eine speziell für Blasorchester arrangierte Version des Hitradio Ö3-Titels „It’s My Life“ von Bon Jovi.
Der Festivalsonntag widmete sich dem musikalischen Nachwuchs: Über 1.000 Kinder beteiligten sich am „Gesamtspielchen“, während Kinderkonzerte, interaktive Stationen und ein Auftritt des Ensembles Kapellchen Gefällt Mir das Familienprogramm abrundeten. Der ökumenische Gottesdienst am Sonntag, geleitet von der evangelischen Diözesanjugendreferentin Sarah Fleischhauer und Pastoralassistent Florian Baumgartner, setzte auch heuer einen spirituellen Akzent. Baumgartners Team war das gesamte Festival über für seelsorgliche Angebote vor Ort.
Rahmenprogramm: Erlebniswelt abseits der Bühnen
Das musikalische Hauptprogramm wurde durch ein umfangreiches Rahmenangebot ergänzt. So boten unter anderem mobile Konzerte auf dem Škoda-Pop-Up-Truck, eine Rosenbauer-Drehleiter mit Ausblick über das Festivalgelände sowie der karibisch inspirierte Woodbeach mit Massageangeboten des Spa Resort Geinberg zusätzliche Erlebnismöglichkeiten. In der Woodvillage fanden interaktive Stationen und STIHL Timbersports®-Aktivitäten statt.

Medienpräsenz und Ausblick auf 2026
Die Programmhöhepunkte wurden an den drei Haupttagen zeitversetzt im ORF III ausgestrahlt und sind weiterhin via ORF ON abrufbar. Der Vorverkauf für das nächste Woodstock der Blasmusik, das vom 2. bis 5. Juli 2026 stattfinden wird, startet am Dienstag, 8. Juli 2025 um 12:00 Uhr. Für registrierte Mitglieder des „Woodclubs“ ist der Ticketverkauf bereits ab Donnerstag, 3. Juli 2025 möglich.


