Frank Ericksons „Toccata for Band“ kann man gut und gerne als „Klassiker“ bezeichnen. Seit der Erstveröffentlichung im Jahre 1957 bis zum heutigen Tage ist das Werk weltweit in der breiten Mittelstufe beliebt. Im Wesentlichen prägen zwei Ideen, „Allegro non troppo“ und „Andante con moto“, die Toccata. Die eine eher schnell und rhythmisch, transportiert von Trompeten und Klarinetten, die andere eher langsam und mit einem Waldhorn im solistischen Vordergrund. In knapp fünf Minuten vermittelt diese Musik spiel- und nachvollziehbar das, was der Name auch verspricht: den Geist eines brillierenden, eröffnenden, „schlagenden“ Orgelstücks, in welchem der Organist und die Orgel – respektive das Blasorchester – gerne einmal kurz aufblitzen lassen, was sie klanglich so draufhaben.
Toccata for Band von Frank Erickson

