Brass

Die Schlenkerer spielen bodenständige Blasmusik

Die Schlenkerer spielen bodenständige Blasmusik

Wenn Fritz Winter ruft, kommen sie alle. Dann macht man gerne noch einen kleinen Umweg mehr und macht gemeinsam Musik. Und schon ist ein neues Album geboren: “Zamm” von “Die Schlenkerer”. So schnell ging es zwar nicht, aber die Idee dahinter ist genau die. Seit 26. November ist das Werk erhältlich. Wir trafen Fritz Winter und Dominik Glöbl am Ammersee.

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Brass

Beginnt man den Ton mit geschlossenen oder mit geöffneten Lippen?

Beginnt man den Ton mit geschlossenen oder mit geöffneten Lippen?

Aus der Fülle der Fragen, die Malte Burba immer wieder erreichen, greifen wir jeden Monat einige heraus, die alle interessieren könnten. Im aktuellen Beitrag geht es um geöffnete oder geschlossene Lippen, um Doppelzungenstöße sowie das Platzieren nach der Zahnspange. Wenn Sie eine Frage haben, die Malte Burba auf dieser Seite beantworten soll, dann mailen Sie an: burba(at)brawoo.de

Meine Tonanfänge in der Mittellage funktionieren nicht so, wie ich es will. Es ist (bei normaler Artikulation) nahezu immer ein  Stimmbandverschluss dabei. In der tiefen Lage habe/hatte ich das Problem nie, daher habe ich versucht, das Gefühl und die Technik von der tiefen Lage auf die Problemzone zu übertragen. Nun fiel mir eines auf: In der tiefen Lage spiele ich die Töne mit (locker) geschlossenen Lippen an, in meiner Pro­blem­zone glaube ich von den Lippen her offen zu sein. Frage: Beginnt man den Ton mit geschlossenen oder mit geöffneten Lippen?

Die physikalische Definition ist: Ein Ton beginnt mit dem Lippenverschluss, auf den periodisch weitere folgen. Auch wenn vorher Luft fließen sollte, beginnt der Ton trotzdem erst mit dem ersten Verschluss. Es ist also, wie Sie selbst schon gemerkt haben, kompletter Unfug, mit offenen Lippen beginnen zu wollen. Folglich wird Ihre eingeschlagene Strategie schon bald den gewünschten Erfolg bringen.

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Brass, Orchestra, Wood

König & Meyer setzt auf biobasierten Kunststoff

König & Meyer setzt auf biobasierten Kunststoff

Die Firma König & Meyer setzt bei ihren Produkten auf Nachhaltigkeit und seit neues­tem auf biobasierten Kunststoff. Wir sprachen mit Geschäftsführerin Gabriela König über Materialqualität, Recycling und die Zukunft.

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Brass, Orchestra, Wood

Musikerschutzschiene ermöglicht Blasmusik mit Zahnspange

Musikerschutzschiene ermöglicht Blasmusik mit Zahnspange

Ein intensives Instrumentenspiel kann die Gebissentwicklung oder die Zahnstellung nachhaltig beeinflussen. Selbst kleinste Veränderungen im Bereich der Frontzähne können erhebliche Auswirkungen auf den Ansatz haben und so das Musizieren negativ beeinflussen. Ein Schneidezahn, der beim Spielen an das Mundstück drückt oder ein Bracket, das die Lippe reizt, führen unweigerlich zu Ansatzproblemen. In der Musikermedizin beschäftigen sich aus diesen Gründen viele Studien mit den Zusammenhängen von Lippen, Zähnen, Atmung und Ansatz. Spannend hierbei ist die Tatsache, dass es eine Wechselbeziehung zwischen dem Blasinstrumentenspiel und der Zahnmedizin gibt. 

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Brass, News

3 Fragen an Peter Laib

3 Fragen an Peter Laib

Peter Laib ist das groovige Fundament von “Moop Mama” sowie “Ernst Hutter & Die Egerländer Musikanten”. Dass diese zwei Bands nicht weiter auseinanderliegen könnten, tut dem Ganzen überhaupt keinen Abbruch und stellt für ihn keinen Widerspruch dar. Andy Schreck spricht mit Peter Laib unter anderem über Authentizität, wie man eine Polka zum Grooven bekommt, wieso der Wald wichtig ist und was zwei Tage arbeiten in einem Unverpacktladen mit Dankbarkeit zu tun hat. 

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Brass, News, Orchestra, Wood

Das Musikzentrum Baden-Württemberg: Ein Leuchtturm

Das Musikzentrum Baden-Württemberg: Ein Leuchtturm

Einen Ort der Aus- und Weiterbildung sowie der Kommunikation stellt das neue Musikzentrum Baden-Württemberg in Plochingen (Landkreis Esslingen) dar. Seit Anfang September sind die Pforten geöffnet. Wir sprachen mit Heiko Schulze, dem Direktor für Musik und Bildung im Blasmusikverband ­Baden-Württemberg, über die ersten Reaktionen, Herausforderungen und das Signal, das von Plochingen ausgeht.

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Brass

Was ist das Hochstapler-Syndrom? – Jupiter-Workshop für Blasmusik

Was ist das Hochstapler-Syndrom? – Jupiter-Workshop für Blasmusik

Zweifel am eigenen Können und das Gefühl, einem anderen Musiker oder einer anderen Musikerin mit mehr Kompetenz den Platz wegzunehmen – das sind typische Anzeichen für das Hochstapler-Syndrom. Aber wie kommt man aus dieser Abwärts-Ge­dankenspirale wieder heraus? Rémi Gaché empfiehlt den Dialog mit anderen Musizierenden.

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Brass, Orchestra, Wood

Die “Orchester des Wandels” und die Nachhaltigkeit

Die “Orchester des Wandels” und die Nachhaltigkeit

Der Klimawandel ist nicht mehr wegzudiskutieren. Um diesen noch zu bremsen – oder es zumindest zu versuchen –, sind wir alle gefragt. Und tatsächlich kann jeder Mensch etwas tun. Auch in zahlreichen Orchestern ist diese Erkenntnis längst durchgedrungen. “Orchester des Wandels” heißt die Initiative, die Nachhaltigkeit propagiert und lebt. Wir sprachen mit Ulrich Haider, Hornist der Münchner Philharmoniker, über Madagaskar, Fleischkonsum und wie auch Amateurorchester von den Profis lernen können.

Herr Haider, immer wenn wir über Nachhaltigkeit diskutierten, hört man das “Argument”: “Warum müssen wir ausgerechnet in Deutschland das Klima retten? Wir machen doch sowieso schon so viel…!?” Was entgegnen Sie solchen Aussagen? 

Natürlich könnte ich jetzt die gängigen Argu­mente bringen, beispielsweise dass das Klima nur zu retten ist, wenn wirklich alle, also auch wir Deutschen, einen Beitrag leisten, oder dass wir immerhin für 2 Prozent der weltweiten Emissionen verantwortlich sind, was angesichts der ­Größe unseres Landes unverhältnismäßig hoch ist. Diese Argumente sind richtig und wichtig. Für mich persönlich steht aber etwas anderes im Vordergrund: Es ist unheimlich spannend, sich mit Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu beschäftigen. Vor allem eröffnen sich in der Auseinandersetzung viele neue Perspektiven. Oft wird ja unterstellt, dass Klimaschutz ausschließlich mit Verzicht zu tun hat. In manchen Bereichen mag das stimmen, in vielen anderen hat es eher mit Wandel zu tun, mit einer Schärfung des Bewusstseins für das Wesentliche. 

Und doch denkt man bei der Bekämpfung des Klimawandels nicht zwingend an Musikerinnen und Musiker bzw. deren Orchester. Gibt es (auch) deshalb die Initiative “Orchester des Wandels”?

Lange Zeit dachten Kulturschaffende, darunter auch Orchestermusikerinnen und -musiker, dass wir eine Sonderstellung hätten. Um den Klimaschutz sollten sich andere kümmern, die Wirtschaft beispielsweise oder die Politik. 

Einige wenige haben aber trotzdem schon vor vielen Jahren die Initiative ergriffen. Die Kolleginnen und Kollegen der Staatskapelle Berlin seien hier explizit genannt. Seit 2009 veranstalten sie Klimakonzerte und finanzieren Nachhaltigkeitsprojekte. Die Nachfragen aus anderen Orchestern und deren Wunsch, ebenfalls aktiv zu werden, ließen schließlich den Entschluss reifen, sich dem Thema gemeinschaftlich zu widmen. Vor gut einem Jahr wurde daraufhin der Verein “Orchester des Wandels” (OdW) gegründet. 

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Bio-Öl oder konventionelles Öl?Tipps von Malte Burba

Bio-Öl oder konventionelles Öl?Tipps von Malte Burba

Aus der Fülle der Fragen, die Malte Burba immer wieder erreichen, greifen wir jeden Monat einige heraus, die alle interessieren könnten. Im aktuellen Beitrag geht es um Bio-Öl, um das Asperger-Syndrom sowie das Posaunespielen “von unten bis oben”. Wenn Sie eine Frage haben, die Malte Burba auf dieser Seite beantworten soll, dann mailen Sie an: burba(at)brawoo.de

Aufgrund Ihrer Empfehlung verwende ich seit ge­raumer Zeit Bio-Öl (CLA­RINO 7-8/2015). Allerdings musste ich feststellen, dass bei nicht täglichem Üben die Ventile verkleben und sehr langsam werden. Haben Sie das übersehen?

Nein, aber haben Sie vielleicht übersehen, dass man ohnehin jeden Tag spielen sollte? Jetzt könnte meine Antwort zu Ende sein, aber wenn Sie natürlich viele In­stru­mente haben, die Sie nicht alle jeden Tag be­wegen können, empfiehlt es sich, anstelle einer Generalölung (CLARINO 4/2012) in diesem Fall ausnahmsweise auch einmal zwischendurch auf konventionelles Öl zurück­zu­greifen.

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Blues in A7 mit “Magic Tones”. Der Jupiter-Workshop

Blues in A7 mit “Magic Tones”. Der Jupiter-Workshop

Bei einem Treffen zum Improvisieren – auch Musik-Session genannt – lautet nach dem Aufbau der Instrumente die erste Frage immer: Mit welchem Musikstück sollen wir beginnen? Eine häufige Antwort ist: “Wir starten mal mit einem Blues.” Gitarristen bieten wahrscheinlich die Tonarten Blues in E7 oder A7 an, wobei ein Bläser eher F7 oder B7 vorschlagen wird. Das hängt in erster Linie mit den Stimmungen der Instrumente zusammen. Aber Blues kann natürlich von allen Instrumenten in jeder Tonart gespielt werden. Überraschen wir den Gitarristen doch mal mit der Antwort “Blues in A7”! Heute: “Magic Tones”

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