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Der Deutsche Orchesterwettbewerb DOW steigt virtuell

Der Deutsche Orchesterwettbewerb DOW steigt virtuell

Deutschlands größte Meisterschaft für Amateurorchester findet in diesem Jahr virtuell statt. 73 Ensembles mit rund 3500 Musikerinnen und Musikern haben sich für die Teilnahme am Deutschen Orchesterwettbewerb (DOW) “virtuell. virtuos.” entschieden. Aufnahmeteams besuchen die Orchester und nehmen deren Wettbewerbsbeiträge unter Corona-Schutzbedingungen in professioneller Tonqualität auf. 

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News

Jugend musiziert wird digital durchgeführt

Jugend musiziert wird digital durchgeführt

“Jugend musiziert”, ein Projekt des Deutschen Musikrates, sollte vom 20. bis 27. Mai zu Gast in der Hansestadt Bremen und Bremerhaven sein. Aufgrund der ansteigenden Inzidenzzahlen und der damit einhergehenden Vorgaben von Behördenseite zur Eindämmung der Pandemie haben sich die Verantwortlichen nun dazu entschieden, den 58. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ als Videowettbewerb auszurichten. Nur für die rund 160 Jurorinnen und Juroren ist ein mehrtägiger Arbeitsaufenthalt in Bremen geplant, bei dem vor Ort die rund 1400 Wertungsspiele gesichtet und Preise vergeben werden. Mit einem gestreamten Begrüßungskonzert am Samstag, 22. Mai, aus der „Glocke“ senden die Bremer Philharmoniker einen Gruß an alle „Jugend musiziert“-Teilnehmerinnen und -teilnehmer.

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Orchestra

Michael Euler über die Ausbildung im Militärmusikdienst

Michael Euler über die Ausbildung im Militärmusikdienst

Werden junge Menschen zukünftig lieber etwas »Vernünftiges« lernen anstatt Musik zu ihrem Beruf zu machen? Diese Befürchtung hat Oberstleutnant Michael Euler, Leiter des Ausbildungsmusikkorps, nicht. Der aktuelle Ausbildungsbetrieb unter Corona-Auflagen ist für ihn dennoch eine Katastrophe. Wir sprachen mit ihm über die aktuelle Situation, die Sorgen seiner Studierenden und die Auswirkungen des vergangenen Jahres auf das Land der Dichter, Denker und Künstler.

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Brass

Improvisation: Mythos für Spezialisten oder Spaßbringer für alle?

Improvisation: Mythos für  Spezialisten oder Spaßbringer für alle?

Bei kaum einem Thema gehen die Meinungen so weit auseinander: Improvisation. Die meisten Musiker bewundern zwar die Künstler, die es in der Improvisation zur wahren Meisterschaft gebracht haben, entwickeln jedoch selbst geradezu panische Angst vor Situationen, in denen sie, wenn auch nur für wenige Takte, zum Improvisieren aufgefordert werden. 

“Was soll ich denn da bloß spielen?”, “Da fällt mir doch spontan nie was Gescheites ein!”, “Kannst du mir da mal was aufschreiben?”, “Das würde ich so gern können, aber ich weiß doch gar nicht, wie das geht”. Wer hat das noch nicht gehört, oder sogar selbst gesagt?

Dabei hat es doch irgendwie schon jeder, bewusst oder unbewusst, einmal getan. Beim Üben, beim Einspielen vor der Musikprobe, bei der Hausmusik, als kleiner Jux oder gar beim ­gemeinsamen Proben. Für Schlagzeuger oder Tubisten bei der Begleitung von Kollegen ist es meist sowieso nichts Außergewöhnliches. Nicht nur die großen Meister der Improvisation von ­Johann Sebastian Bach über Miles Davis bis Till Brönner sind hier berufen, nein, jeder kann es tun: improvisieren! 

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News, Orchestra

5 Fragen an Professor Thomas Ludescher

5 Fragen an Professor Thomas Ludescher

Im Sommersemester wird Thomas Ludescher den Lehrstuhl Instrumentierung für Blasorchester und Blasorchesterleitung an der Musikhochschule in Bozen übernehmen. Wir sprachen mit ihm über seine Dirigierphilosophie, das Studium in Bozen und seine Pläne für diese neue Aufgabe.

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Brass, News, Orchestra, Wood

Instrumente, Verlage, Veranstalter. Zur Lage der Branche

Instrumente, Verlage, Veranstalter. Zur Lage der Branche

Beim ersten Lockdown zeigte sich die Kultur – wie vermutlich die Mehrheit der Bevölkerung – noch einigermaßen entspannt. Dieses Virus würde ja bald bezwungen sein und “da muss man jetzt eben durch”. Der erste Lockdown ist nun über ein Jahr her und entspannt ist im Kulturbereich niemand mehr. Über 365 Tage nahezu ohne Auftritte und dementsprechend ohne Einnahmen gehen nicht spurlos an einem vorüber. Die Lage ist ernst.

Das staatliche Hilfsprogramm – 2 Milliarden Euro stehen bereit – klingt zwar großzügig und ist sicherlich auch gut gemeint. Doch wenn man weiß, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft im Jahr vor Corona noch stolze 170 Milliarden Euro umsetzte, wirkt das wie der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein, zumal der Umsatz der darstellenden Künste um 85 Prozent eingebrochen ist. Die Musikwirtschaft verlor über 50 Prozent ihres Umsatzes. 

Was neben dem Umsatzverlust für die Kulturschaffenden noch viel schlimmer wirkt, ist die fehlende Würdigung ihrer Bedeutung für die Gesellschaft. Den meisten Menschen fehlen die Bühnen, die Säle, die Hallen, in denen Kunst und Kultur präsentiert werden. Was passiert mit einer Gesellschaft, deren vielbeschworener Kitt wegbröckelt? Selbst Audi-Vorstandschef Markus Duesmann hielt in der “Süddeutschen Zeitung” weitere staatliche Förderungen für Automobilhersteller für nicht angemessen. Die Corona-­Krise nage zwar an den Gewinnen in der Branche, die von der Corona-Pandemie verursachten Einschnitte in der Gastronomie oder der Kultur ­seien jedoch viel schlimmer. “Das tut mir super weh. Das ist tragisch. Tragisch ist nicht, dass wir 10 Prozent weniger Umsatzvolumen haben.” Auch der “Spiegel” befürchtete jüngst, dass sich die Kultur “von dieser Abwertung nicht so schnell erholen” wird. 

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Orchestra

“Tancredi” von Rossini im Arrangement von Franco Cesarini

“Tancredi” von Rossini im Arrangement von Franco Cesarini

Ein Satz, der häufig zu Beginn von Ausgaben etlicher Opern-Ouvertüren Verwendung findet, steht auch über dieser: “Rossinis Oper ‘Tancredi’ gehört sicherlich nicht zu den meistgespielten seiner Werke, sehr wohl aber die Ouvertüre, die nach wie vor oft und gerne aufgeführt wird.” Im Fall “Tancredi” schlägt übrigens auch noch zu Buche, dass Rossini recht wenig Zeit hatte, den gesamten Stoff zu vertonen und er sich kurzerhand entschied, die bereits fertige Ouvertüre eines zweiaktigen Vorgängerwerks, “La pietra del paragone” (“Die Liebesprobe”), zu übernehmen. Handwerklich ist die “Sinfonia” in der zu diesen Zeiten in Italien gepflegten klassischen Form angelegt. Ein Werk für die “italienischen Momente” des Lebens.

Wenn man in der Musikwelt den Namen Gioacchino Rossini hört, fällt einem zunächst ein, dass er als bedeutender Opernkomponist des “Belcanto” in die Musik­geschichte eingegangen ist. Wahrscheinlich kommt einem der “Barbier aus Sevilla” oder “Wilhelm Tell” in den Sinn, doch der am 29. Fe­bruar 1792 in Pesaro (Italien) geborene Komponist hatte zuvor schon im zarten Alter von zwölf Jahren die “Sei sonate a quattro” für zwei Vio­linen, Violoncello und Kontrabass und mit 17 Jahren in Bologna seine “Variazioni für Klarinette und Orchester” komponiert.

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ÖBV und Buffet Crampon verlängern Partnerschaft

ÖBV und Buffet Crampon verlängern Partnerschaft

Anfang des Jahres verlängerte Buffet Crampon die Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Blasmusikverband (ÖBV) um drei weitere Jahre. Die aktive Partnerschaft besteht bereits seit über sechs Jahren und ist durch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie einen regen Erfahrungsaustausch geprägt. Mit der Vertragsverlängerung in der aktuell sehr herausfordernden Zeit, werden nicht nur musikalische Projekte weitergetragen, sondern beide Partner setzten damit auch ein besonderes Signal der Kontinuität und Weitsicht. Für Buffet Crampon ist die verlässliche Partnerschaft mit dem ÖBV eine tragende Säule in der Verbandsarbeit.