Orchestra, Wood

Üben! Was übst du eigentlich, wenn du übst?

Üben! Was übst du eigentlich, wenn du übst?

Eine seltsame Frage. Im ersten Moment scheint die Antwort lächerlich klar: “Üben? Na, mein Instrument!” oder “Dieses Stück, diese Stelle”, vielleicht auch “Technik”, “Finger”, “Atmung”. Aber wenn wir mit der Frage einen Schritt weitergehen: “Und was passiert denn dabei genau?” Dann wird’s in­te­ressant.

weiterlesen »
Wood

Spielgefühl – die ganzheitliche Klarinettenschule

Spielgefühl – die ganzheitliche Klarinettenschule

Miriam und Steffen Leuchtmann haben mit “Spielgefühl” ein neues Konzept für den Klarinettenunterricht vorgelegt. Im Mittelpunkt stehen dabei 50 Körperübungen für einen natürlichen Zugang zur Klarinette. Aber was ist damit gemeint und wozu soll das gut sein? Wir sprachen mit den Leuchtmanns über Dispokinesis und ihre Bedeutung für den Unterricht.

weiterlesen »
Wood

Fliphead: Erleichterung und neue Sounds für die Flöte

Fliphead: Erleichterung und neue Sounds für die Flöte

Auf der Website von Fliphead heißt es schlicht und ergreifend: Der Fliphead ist ein spezielles Mundstück für die Querflöte. Er ersetzt den herkömmlichen Silberkopf und funktioniert mit allen gängigen Querflöten-Korpussen. Wieder ein neues Gimmick? Wofür und für wen soll das gut sein? Diese ­Fragen interessierten auch Olaf Schönborn, der diese für BRAWOO in einem Erfahrungsbericht beantwortet.

weiterlesen »
Wood

Die Oboistin Cristina Gómez Godoy mit ihrem Debüt

Die Oboistin Cristina Gómez Godoy mit ihrem Debüt

“Für mein erstes Album hätte ich mir keine bessere Konstellation vorstellen können”, verrät die Oboistin Cristina Gómez Godoy. Schließlich steht der Musikerin kein Geringerer als Daniel Barenboim mit dem “West-Eastern Divan Orchestra” zur Seite. Der Dirigent hatte der damals 22-Jährigen den Posten als 1. Solo-Oboistin in seiner Berliner Staatskapelle anvertraut. Wir sprachen mit der Spanierin über Barenboim, Mozart und Strauss – und über die aktuelle weltpolitische Lage.

weiterlesen »
Wood

Die Sackpfeife. Das Stichwort

Die Sackpfeife. Das Stichwort

Dudelsäcke sind Blasinstrumente. Sie haben Rohrblätter, Grifflöcher, schwingende Luftsäulen. Und dann haben sie noch einen Luftsack. Und er ist es eigentlich, der ins In­stru­ment bläst.

weiterlesen »
Brass, Orchestra, Wood

Musik wirkt! Prof Eckart Altenmüller im Gespräch

Musik wirkt! Prof Eckart Altenmüller im Gespräch

Beim Thema “Musik und Medizin” kommt man an Prof. Dr. Eckart Altenmüller aus ­Hannover nicht vorbei. Er ist der Experte auf dem Gebiet der Neurophysiologie und Neuropsychologie in Zusammenhang mit der Musik. Wir sprachen via Zoom über ­Mozart vs. Hardrock, Musik hören vs. Musik machen und auch darüber, wie wichtig Musik “in diesen Zeiten” ist.

Herr Professor Altenmüller, was meinen Sie, ist Musik ein Lebensmittel?

Ich würde sagen, dass Musik ein Lebensmittel ist, ja. Musik trägt zum Wohlbefinden bei und ist in unseren Genen angelegt. Alle Menschen in ­allen Nationen haben zu allen Zeiten Musik gehabt und Musik gemacht. 

Der gesamte Artikel ist nur für Abonnenten sichtbar.
Anmelden Jetzt abonnieren!
Wood

Émile Parisien ist “ein neugieriger Mensch”

Émile Parisien ist “ein neugieriger Mensch”

Er sei das Beste, was dem europäischen Jazz passieren konnte – so stand es sinngemäß in “Le Monde”. Seit mehr als 20 Jahren mischt der quirlige Émile Parisien mit seinem frechen Sopransaxofon die Szene auf. Jetzt legt er sein neues Album “Louise” vor.

Er leitet eigene Quartette und Quintette – und spielt in diversen Formaten zusammen mit seinem französischen Landsmann Vincent Peirani (Akkordeon). Stilistisch ist Émile Parisien (39) immer alles zuzutrauen. Sein Instrument, das Sopransaxofon, scheint schnelle Brückenschläge geradezu zu begünstigen: zwischen meditativ-lyrischen Passagen, nervösem Bebop und modalem Free Jazz. 

Der gesamte Artikel ist nur für Abonnenten sichtbar.
Anmelden Jetzt abonnieren!
Orchestra, Wood

Zum 100. Geburtstag von Charles Mingus

Zum 100. Geburtstag von Charles Mingus

Der Bassist Charles Mingus (1922 bis 1979) gehörte zu den provokantesten und eindrucksvollsten Bandleadern der Jazzgeschichte. Was er von seinen Bläsern for­derte, vor allem von den Saxofonisten, war nicht weniger als äußerste Leidenschaft und ekstatische Explosivität.

Seine Ambitionen waren immer gewaltig. Schon in jungen Jahren träumte er davon, Jazz in ganz neue Größenordnungen zu übersetzen. Eines seiner Frühwerke hieß “The Chill Of Death” – es war inspiriert von Richard Strauss’ Tondichtung “Tod und Verklärung”. Ein anderes trug den Titel “Half-Mast Inhibition” – für die Umsetzung (1960) brauchte es unter anderem 18 Bläser und einen Dirigenten. Alle paar Jahre versuchte Mingus, seine höchsten Ambitionen in besonderen Projekten zu verwirklichen. Da die Rahmenplanung ihn aber schon viel Energie kostete, litten diese Unternehmungen dann meist unter Zeit- und Personalmangel. 

Der gesamte Artikel ist nur für Abonnenten sichtbar.
Anmelden Jetzt abonnieren!
Wood

Engelbert Wrobel und Freunde laden zur “Cellar Party”

Engelbert Wrobel und Freunde laden zur “Cellar Party”

“Engelbert Wrobel and Friends” lautet der Titel des neuen Albums. Und wo das drauf steht, ist genau das drin: “Die Grundidee dieses Projekts war, mit Musikern ins Tonstudio zu gehen, die ich seit Jahren kenne, die ich sowohl menschlich als auch musikalisch sehr schätze und die ich immer wieder zum ge­mein­samen Musizieren getroffen habe, aber mit denen ich noch nie zusammen aufgenommen hatte.”

weiterlesen »
Wood

Auf der Suche. Der Klarinettist Christoph Zimper

Auf der Suche. Der Klarinettist Christoph Zimper

Der Klarinettist Christoph Zimper beschloss 2018, den Orchesterjob an den Nagel zu hängen und stattdessen herauszufinden, wie man in einer eigenen musikalischen Sprache Existenzielles ausdrücken kann. Er wollte die Generation der Millennials, der er selbst angehört, musikalisch hin zu den immerwährenden Fragen des Lebens führen. Zimper legt mit seinem Kompositionsdebüt ein faszinierendes Album vor: eine Messe. Wir haben da ein paar Fragen.

In den Liner Notes des Werks “The Millenials Mass” heißt es: “Die Vision, das Giftthema Glaube zu entgiften und die scheinbar unüberwindbare Kluft zwischen religiösen In­sti­tu­tionen und Menschen zu verringern – ohne zu wissen wie –, ist mir jedoch ein Herzensanliegen.” Warum?

Eine gesund blühende Gesellschaft besteht, denke ich, darin, dass sie alle Stimmen in Balance mit einbezieht: Wissen, Vernunft, Erfahrung, aber auch Intuition und Geist sowie viele wei­tere. Die beiden zuletzt Genannten haben in unserer Kultur bestenfalls eine Nebenrolle. Wir haben uns daran gewöhnt, Politiker und Konzerne zu kritisieren, doch manchmal denke ich, es sind vor allem Kunst und Religion, die sich ihrer Kernverantwortung wieder bewusst werden müssen. Und diese besteht darin, den einzelnen Menschen zu inspirieren, sodass er sich seiner schöpferischen Größe wieder bewusst wird. 

Der gesamte Artikel ist nur für Abonnenten sichtbar.
Anmelden Jetzt abonnieren!