Brass, News

Jetzt aber! “Trompete Total” in Koblenz findet statt

Jetzt aber! “Trompete Total” in Koblenz findet statt

“2022 wird unser Jahr”, ist sich Tobias Jacobs vom Bläserstudio Koblenz sicher. Denn endlich soll es stattfinden, das Festival “Trompete Total”. Zwei Mal musste das Ereignis bereits abgesagt werden. Wir sprachen mit dem Festivalmacher über das “Jetzt aber!”, die hochkarätigen Dozenten und die Sehnsucht nach echter Live-Musik. 

weiterlesen »
Brass

Mundstück aus dem 3-D-Drucker? Tipps von Malte Burba

Mundstück aus dem 3-D-Drucker? Tipps von Malte Burba

Aus der Fülle der Fragen, die Malte Burba immer wieder erreichen, greifen wir jeden Monat einige heraus, die alle interessieren könnten. Im aktuellen Beitrag geht es um Mundstücke aus dem 3-D-Drucker, um Das “Zumachen” des Kiefers sowie die mimische Muskulatur . Wenn Sie eine Frage haben, die Malte Burba auf dieser Seite beantworten soll, dann mailen Sie an: burba(at)brawoo.de

Was halten Sie von Mundstücken aus dem 3-D-Drucker? Damit könnte man auch für die jeweilige Anatomie angepasste Mundstücke anfertigen.

Beim augenblicklichen Stand dieser Technik kann eigentlich nur jemand auf diese Idee kommen, der sehr geringe Ansprüche an Klang, Intonation und Ansprache stellt.

  • Gut ist vor allem für Spieler mit feuchten Lippen das Gefühl, also der Grip an den Lippen.
  • Schlecht ist die Intonation, was an der nur sehr grob ausführbaren “backbore” liegt.
  • Ansprache und Klang lassen ebenfalls Wünsche offen, was wiederum durch die zu ge­ringe Masse bedingt ist. Selbst ein schwerer Messingring um den Schaft herum kann da auch nichts mehr ausrichten.

Grundsätzliche Anmerkungen zu asymmetrischen Mundstücken, die man übrigens nach wie vor wesentlich präziser aus Messing herstellen kann, finden Sie in CLARINO 1/2017.

Der gesamte Artikel ist nur für Abonnenten sichtbar.
Anmelden Jetzt abonnieren!
Brass

Instrumentale Fitness trotz wenig Zeit. Jupiter-Workshop für Blasmusik

Instrumentale Fitness trotz wenig Zeit. Jupiter-Workshop für Blasmusik

Es gibt Phasen im Leben, wo nur wenig Zeit zum Üben bleibt – genau dann ist eine gute Zeit-Ökonomie bzw. eine gute Zusammenstellung der Übungen notwendig. Zeit hat man ja bekanntlich nie, oder? Aber wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg, sagt der Volksmund. Denn Üben kann schließlich auch bedeuten, sich endlich einmal Zeit für sich zu nehmen und zur Ruhe zu kommen, sobald sich die Türe zum Übezimmer schließt. 

weiterlesen »
Brass, Orchestra, Wood

Musik wirkt! Prof Eckart Altenmüller im Gespräch

Musik wirkt! Prof Eckart Altenmüller im Gespräch

Beim Thema “Musik und Medizin” kommt man an Prof. Dr. Eckart Altenmüller aus ­Hannover nicht vorbei. Er ist der Experte auf dem Gebiet der Neurophysiologie und Neuropsychologie in Zusammenhang mit der Musik. Wir sprachen via Zoom über ­Mozart vs. Hardrock, Musik hören vs. Musik machen und auch darüber, wie wichtig Musik “in diesen Zeiten” ist.

Herr Professor Altenmüller, was meinen Sie, ist Musik ein Lebensmittel?

Ich würde sagen, dass Musik ein Lebensmittel ist, ja. Musik trägt zum Wohlbefinden bei und ist in unseren Genen angelegt. Alle Menschen in ­allen Nationen haben zu allen Zeiten Musik gehabt und Musik gemacht. 

Der gesamte Artikel ist nur für Abonnenten sichtbar.
Anmelden Jetzt abonnieren!
Brass

Der Zink. Das Stichwort

Der Zink. Das Stichwort

Bevor das Clarinblasen aufkam (im 17. Jahrhundert), wurde die (noch ventillose) Trompete praktisch nur für fanfarenartige Motive gebraucht. Als hohe Ergänzung zur Posaune war sie nicht geeignet – diese Rolle übernahm lange Zeit der Zink. 

weiterlesen »
Brass

Was ist ein böhmisches Mundstück?

Was ist ein böhmisches Mundstück?

Den Klang optimieren, das Spielgefühl verbessern, die Ansprache korrigieren – wer ein Blasinstrument spielt, tüftelt auch mal gerne am Equipment. In der “Glücksschmiede” am Niederrhein ist nun ein böhmisches Mundstück entstanden. Was es damit auf sich hat, wollten wir von Georg Selders und Holger Mück wissen.

weiterlesen »
Brass

Kopfschmerzen durch hohe Töne? Tipps von Malte Burba

Kopfschmerzen durch hohe Töne? Tipps von Malte Burba

Aus der Fülle der Fragen, die Malte Burba immer wieder erreichen, greifen wir jeden Monat einige heraus, die alle interessieren könnten. Im aktuellen Beitrag geht es um Kopfschmerzen durch hohe Töne, um Registerbrüche beim Pfeifen sowie den Rat, täglich zu üben. Wenn Sie eine Frage haben, die Malte Burba auf dieser Seite beantworten soll, dann mailen Sie an: burba(at)brawoo.de

Frager 1: Ich spielte neulich am oberen Ende meiner Range und bekam dann Kopfschmerzen. Ich habe das nicht unbedingt mit dem Hochspielen in Verbindung gebracht, aber jetzt wieder in selber Range geübt und mir ist wieder sehr komisch und ich habe Kopfschmerzen. Kann man sich da im Kopf irgendwas kaputt machen, wenn man dann tiefer weiterübt?
Frager 2: Wenn ich übe und dann ein paar Töne auf dem c³ aushalten muss oder in dieser Gegend spiele, bekomme ich unmittelbar nach dem Absetzen (ca. 1 bis 2 Sekunden) im Hinterkopf Kopfschmerzen und ein leichtes Pochen…
Frager 3: Wenn ich sehr laut und hoch spiele, bekomme ich Kopfschmerzen, auch bläht sich dabei mein Hals stark auf. Sollte ich deswegen zum Arzt gehen?

Zum Arzt müssen Sie alle drei noch nicht, aber auf jeden Fall sollte sich das ein qualifizierter Lehrer einmal live anschauen (nicht online!), um zu sehen, ob bei Ihnen eventuell ein falsches Programm abläuft, was in der Tat nicht sehr vorteilhaft für Ihre Gesundheit ist. Zum Beispiel, wenn Sie beim Spielen zwar aktiv ausatmen, aber gleichzeitig wie beim Gewichtheben die Stimmbänder stark verengen. Mit dem Blähhals (siehe CLARINO 5/2012) hat das alles allerdings überhaupt nichts zu tun. Wenn Sie einen roten Kopf bekommen, Ihnen schwindelig wird oder Sie nach dem Spiel Kopfschmerzen haben, ist das ein Phänomen, dessen Ursachen und Re­paraturempfehlungen in den Ausgaben 12/2015, 12/2014 und 11/2013 schon abgehandelt worden sind. Allerdings verwechseln Blechbläser oft auch Luftdruck mit Luftmenge, sodass die Kopfschmerzen auch aus dem Dauerkrach resultieren können, dem Ihr Nervensystem dabei schonungslos ausgesetzt ist!

Der gesamte Artikel ist nur für Abonnenten sichtbar.
Anmelden Jetzt abonnieren!
Brass

Wolfgang Navratil-Gerl über Motivation

Wolfgang Navratil-Gerl über Motivation

Seit 25 Jahren ist Wolfgang Navratil-Gerl Solotrompeter des Mozarteumorchesters Salzburg. Das sei genug, findet er. Denn zu seinem 50. Geburtstag am 18. März wünscht er sich den Wechsel auf die 2. Trompete. Mit Motivation oder Disziplin allerdings hat das nichts zu tun. Motiviert ist er wie am ersten Tag. Wir trafen ihn zum Zoom-Interview.

Herr Navratil-Gerl, kann man Motivation lernen oder hat man die?

Ich denke, dass man Motivation in sich trägt. Wenn man ein positiv gestimmter Mensch ist, ist man schneller motiviert für irgendetwas. Ich persönlich ziehe meine Motivation daraus, dass ich die Leistung in einem Konzert abliefern möchte. Ich möchte gut spielen können, immer mein Bestes geben. Motivierend ist aber auch, dass das wiederum sehr viele von mir verlangen. 

Der gesamte Artikel ist nur für Abonnenten sichtbar.
Anmelden Jetzt abonnieren!
Brass

Tuba-Talk: Stefan Tischler und Stefan Ambrosius

Tuba-Talk: Stefan Tischler und Stefan Ambrosius

Sie sind beide in etwa gleich alt, sie sind beide verhältnismäßig spät zur Tuba gekommen und sie spielen beide in renommierten Orchestern in München. Sie kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit bei der Bayerischen Staatsoper. Wir trafen die beiden Musiker Stefan Tischler und Stefan Ambrosius zum Tuba-Talk. Die erste Frage lag allein schon wegen der Vornamen auf der Hand. 

weiterlesen »
Brass

Lee Morgan: Lebendige Melodie

Lee Morgan: Lebendige Melodie

Er begann früh – als hätte er geahnt, dass ihm nicht viel Zeit bleibt. Schon mit 19 Jahren war Lee Morgan der wichtigste Trompeter des Hardbop. Als der Jazz später andere Töne anschlug, wollte auch Lee Morgan Neuland betreten, doch sein Leben endete abrupt. Vor 50 Jahren starb einer der “Great Giants of Jazz of All Time” (Joe Lovano).

Er galt als “Wunderkind”, als Naturbe­gabung. Mit 13 Jahren bekam er seine erste Trompete, und schon kurze Zeit später gehörte er zu den gefeierten Lokalgrößen der Jazzszene von Philadelphia. “Seine Eltern brachten ihn zu den Jamsessions in seiner Heimatstadt, verschafften ihm durch familiäre Unterstützung einen echten Vorsprung”, so for­mu­lierte es der Pianist Cedar Walton. “Für einen 15-Jährigen klang er unglaublich gut”, erinnerte sich der Komponist Cal Massey, der ebenfalls in Philadelphia aufwuchs.

Als Lee Morgan 18 wurde, nahm seine Karriere bereits große Fahrt auf. Dizzy Gillespie, der Star-Trompeter, holte ihn 1956 in seine Bigband. “Man kriegt ein wenig Angst, wenn man sieht, wie schnell sich solche Kids wie er entwickeln”, sagte Gillespie. 1956 entstanden auch schon Morgans erste Combo-Aufnahmen unter eigenem Namen. Es war dasselbe Jahr, in dem Clifford Brown, von dem er einiges gelernt hatte, tödlich verunglückte – mit nur 25 Jahren. Lee Morgan war bereit, Browns Rolle als Hoffnungsträger des Hardbop zu übernehmen.

Der gesamte Artikel ist nur für Abonnenten sichtbar.
Anmelden Jetzt abonnieren!